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Einen schwachen Auftritt gaben die HAKRO Merlins im Testspiel gegen die NINENRS Chemnitz. Die Crailsheimer verloren mit 62:66 gegen den ProA-Ligisten und ließen Fans und Verantwortliche ratlos zurück. Jetzt muss an den richtigen Strängen gezogen werden, um bis zum Saisonstart in die richtige Spur zu finden.

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Crailsheim, 14.09.2018. Es ist 21:30 Uhr am Donnerstagabend. Die HAKRO Arena ist schon fast komplett leergefegt, nur einige Helfer und Mitarbeiter sind noch in der Halle - und natürlich die Spieler. Das hier kurz zuvor ein Spiel stattgefunden hat, kann man nur erahnen und zwar an den enttäuschten und nachdenklichen Gesichtern derjenigen, die es mit den HAKRO Merlins halten. Hier ging vor 18 Minuten das Testspiel gegen die NINERS Chemnitz mit einer 62:66 Niederlage zu Ende. Die Fans haben Teils wütend und Teils traurig sehr schnell den Ort des Geschehens verlassen. Beim Blick durch die fast leere HAKRO Arena fällt besonders eine Person auf, Ingo Enskat. Er sitzt in Gedanken verloren am Presseplatz. Von Weitem merkt selbst jeder, der das Spiel nicht mitverfolgt hat, dass einiges schief gelaufen sein muss.

In einer insgesamt sehr schwachen Partie, konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Ohne, den sich für Chile auf Länderspielreise befindlichen, Sebastian Herrera, führten die Merlins zur Halbzeit mit 27:26. Nach Ablauf des vierten Viertel stand eine Niederlage auf der Anzeigentafel. Ingo Enskat wollte nach dem Spiel keine Floskeln schlagen, sondern sprach offen und ehrlich von einer „desaströsen Leistung“, der man „nichts Positives abgewinnen kann“, “mit solch einer Leistung hast du es selbst in der ProA schwer zu bestehen“, fügte Enskat hinzu. Mit jeweils 13 Punkten waren Sherman Gay und Brion Rush noch die erfolgreichsten Spieler, doch keiner der neun Merlins Akteure, die zum Einsatz kamen, konnte überzeugen.

Welche Schlüsse Tuomas Iisalo und sein Team aus dem Spiel ziehen, können sie bereits am Sonntag beweisen. Dann geht es nach Frankfurt zu den FRAPORT SKYLINERS, zu einem starken BBL-Team. Deshalb hat die Mannschaft keine Zeit die Köpfe hängen zu lassen. Das einzig Positive ist, dass es noch nicht um Punkte ging. Manchmal hilft eine Niederlage beim Lernprozess mehr, als ein Sieg. Aber die richtigen Knöpfe müssen bis zum ersten Spieltag gefunden und gedrückt werden. Das ist nun die Aufgabe des Trainerteams.

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