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Die Neuauflage des Vorjahres Finals in der ProA war ein spannender und abwechslungsreicher Kampf von Anfang bis Ende. In einer Partie, die viel von Kampf und wenig von spielerischer Klasse geprägt war, blieb es bis zu Ende ganz eng, ehe sich in einem Herzschlagfinale letztendlich RASTA Vechta mit 68:70 durchsetzen konnte.

PHILIPPREINHARD.COM Hakro Merlins Vechta 1620443

Crailsheim, 02.11.2018 Das Spiel kam sehr langsam ins Rollen, die erste Führung gehörte den Gästen. Die HAKRO Merlins ließen sich hingegen zu leichten Fouls hinreißen. In einer recht punktarmen Partie stand es nach knapp fünf Minuten 5:9. Viele kleine Fehler und vergebene Würfe auf beiden Seiten dominierten diese Phase. 1:42 Minuten vor Ende des ersten Viertels konnten, durch zwei verwandelte Freiwürfe, erstmals die HAKRO Merlins in Führung gehen und legten schnell nach, sodass es mit 19:14 in die erste Pause ging.

Der zweite Spielabschnitt begann deutlich besser für die Gastgeber und man erhöhte den Vorsprung zwischenzeitlich auf 28:18. Nach starkem Beginn verflachte die Partie gegen Mitte des Viertels wieder etwas. Keines der beiden Teams konnte sich hervortun, bis ein Dreier von Ben Madgen das Spiel kurzfristig etwas belebte. Nach 20 kämpferischen, aber spielerisch schwachen Minuten, ging es mit 34:29 für die HAKRO Merlins Crailsheim in die Halbzeit.

RASTA Vechta kam besser in Hälfte zwei und konnte das Match drehen. Das Spiel der Crailsheimer blieb zu fehlerbelastet und man lag dadurch zügig mit 37:45 zurück. Durch die lautstarke Anfeuerung des Publikums in der Arena Hohenlohe konnte das Team von Tuomas Iislao neue Kraft tanken und kämpfte sich zurück in die Partie. Nach einer guten Schlussphase ging es mit 53:47 in die letzte Pause.

Der entscheidende Spielabschnitt startete ausgeglichen, jedoch mit Vorteilen für Vechta. Die Gäste kamen bis auf einen Punkt heran, ehe DeWayne Russell mit zwei Dreiern hintereinander wieder für die HAKRO Merlins erhöhte. RASTA ließ sich aber nicht abschütteln und konnte in Führung gehen. Jetzt ergab sich ein offener Schlagabtausch. Vechta setzte sich auf fünf Punkte ab, ehe Russell und Turner wieder ausglichen. So ging es in die letzten 27 Sekunden. Den Lucky-Punch hatte hier RASTA Vechta, in Person von Thomas Bray. So verloren die HAKRO Merlins nach hartem Kampf in letzter Sekunde mit 68:70.

Sonntag gegen den deutschen Meister

Zeit zum Grübeln oder Trauern bleibt für die Zauberer nicht. Schon am Sonntag steht das nächste Heimspiel in der Arena Hohenlohe an. Und was für eines. Der deutsche Meister FC Bayern München gibt im Hexenkessel seine Visitenkarte ab. In der Liga noch ungeschlagen, kommen die Bayern mit einer Euroleague-Niederlage gegen Istanbul im Gepäck nach Hohenlohe. Für die HAKRO Merlins wird es gegen das Starensemble wichtig sein, so befreit wie möglich aufzuspielen. Ingo Enskat: „Das sind die Partien, auf die du dich als Spieler freuen kannst. Als Sportler ist es doch immer das Ziel, sich mit den Besten zu messen. Deshalb geht es gerade gegen einen europäischen Top-10 Club darum, wieder mit voller Energie anzutreten, um dem Favoriten Paroli zu bieten.“

Geänderte Shuttlebus-Route!

Aufgrund des verkaufsoffenen Sonntags mit Foodtruck-Festival sind am 4. November Teile der Innenstadt für den Verkehr gesperrt, sodass auch der Magic Shuttle der Firma Marquardt nicht die angestammte Route über die Haltestellen Karlstraße und Wilhelmstraße befahren kann. Zum Heimspiel gegen den FC Bayern München Basketball fährt der Shuttlebus daher über die Spitalstraße. Dort hält der Bus am Krankenhaus, als Ersatz für die Haltestelle Karlstraße. Fans, die üblicherweise an der Wilhelmstraße zusteigen, werden gebeten am Bayrischen Hof zuzusteigen. Der aktualisierte Fahrplan ist jetzt unter www.hakro-merlins.com/shuttlebus einsehbar.

Stimme zum Spiel

Tuomas Iisalo: „Das war ein sehr schweres Spiel, mit sehr physischem Basketball. Wir hatten eine sehr gute Chance zu gewinnen, aber wir können nicht gut genug mit dem Ball umgehen. 23 Turnovers, 13 in der zweiten Hälfte, das führte zu 17 Fastbreak-Points, dass war das große Problem. Am Ende hatten beide Teams die Chance das Spiel zu gewinnen. Wir hatten 27 Sekunden vor Schluss den Ball und haben in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, die Jungs einfach machen zu lassen. In der Analyse müssen wir schauen, ob es die falsche Entscheidung war.

Statistik

Zuschauer: 2.911

Punkteverteilung

Russell (15 Pkt./ 4 Ass), Rush (13 Pkt.), Turner (10 Pkt.), Madgen (9 Pkt.), Lawson (9 Pkt./ 5 Reb.), Wysocki (5 Pkt./), Neumann (4 Pkt./ 7 Reb.), Herrera (3 Pkt.), Cuffee (2 Reb.), Ferner, Moser, Urbansky

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Tabelle

  1. FC Bayern München20
  2. ALBA BERLIN16
  3. EWE Baskets Oldenburg14
  4. Brose Bamberg14
  5. medi bayreuth12
  6. RASTA Vechta12
  7. GIESSEN 46ers12
  8. Telekom Baskets Bonn10
  9. MHP RIESEN Ludwigsburg08
  10. ratiopharm ulm08
  11. BG Göttingen08
  12. Basketball Löwen Braunschweig08
  13. s.Oliver Würzburg06
  14. FRAPORT SKYLINERS06
  15. Science City Jena06
  16. Eisbären Bremerhaven06
  17. Mitteldeutscher BC02
  18.   HAKRO Merlins Crailsheim02