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Im neuen Jahr sollte der zweite Sieg der Saison klappen. Zwar hatte das Team bereits vor Anpfiff mit Widrigkeiten zu kämpfen, aber nach einer überzeugenden Leistung, gingen am Ende die Neujahrsvorsätze in Erfüllung. Im Fokus stand dabei Ben Madgen und das nicht nur dank seiner 22 Punkte, denn der Australier hatte bereits vor dem Spiel großen Grund zu Freude. Mit dem 77:91-Sieg konnte er am Abend einen traumhaften Tag vergolden.

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Frankfurt, 05.01.2019. Bereits am Tag vor dem Spiel fühlten sich die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen, denn durch den Wetterbericht war die Angst, vor einem Schneechaos, wie vor einigen Jahren beim Spiel gegen Hagen, groß. Damals kamen die Crailsheimer, wegen des Unfalls eines LKWs auf der verschneiten Autobahn, nicht rechtzeitig am Ziel an und das Spiel wurde gegen sie gewertet. Deshalb entschieden sich die HAKRO Merlins dazu, kurzfristig schon einen Tag früher nach Frankfurt zu reisen und eine Nacht im Hotel zu übernachten. Dabei fuhren im Teambus jedoch nur die „wichtigsten“ Akteure, Trainer und Spieler, mit. Am Samstag begaben sich dann Teambetreuer, Assistent Coach Marko Stankovic, Physio und Pressesprecher, in einem kleinen Bus, nach Hessen. Mit dabei war auch Ben Madgen. Der Australier reiste aus erfreulichem Grund erst Samstagmittag an, denn seine Frau bekam kurz vor Mitternacht den gemeinsamen Sohn zur Welt. Da das befürchtete Unwetter aber glücklicherweise nicht passierte, kamen auch die Nachzügler ohne Probleme rechtzeitig an.

Zum Spiel

Beide Teams kamen durch einen Dreier zu ihren ersten Punkten. Den besseren Start erwischten aber die HAKRO Merlins. Sie konnten schnell mit 3:12 in Führung gehen und die Hausherren zu einer ersten Auszeit zwingen. Diese brachte den Frankfurtern den erhofften Schwung und sie verkürzten auf 10:12. Nach einer darauffolgenden Auszeit der Crailsheimer konnte das Team von Tuomas Iisalo sich wieder ein bisschen absetzten. So ging es mit einer 21:29 Führung in die erste Viertelpause. Besonders der frischgewordene Vater, Ben Madgen, trumpfte mit 11 Punkten groß auf. In den zweiten Spielabschnitt kamen die Hausherren besser. Sie machten den Vorsprung der HAKRO Merlins wett und gingen ihrerseits in Führung. Den Zauberern unterliefen zu viele Fehler, welche die SKYLINERS nutzten. Erst ab Hälfte der zweiten zehn Minuten fanden die Crailsheimer zurück in das Spiel. Jetzt entwickelte sich eine abwechslungsreiche Phase, in der sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzten konnte. Gegen Ende zogen aber wieder die HAKRO Merlins Crailsheim davon und es lief auf ein 40:48 zur Halbzeit hinaus.

Der Start in Hälfte zwei gehörte wieder den FRAPORT SKYLINERS und es entwickelte sich ein Abziehbild des zweiten Viertels. Erst nach drei gespielten Minuten gelangen den Zauberern die ersten Punkte im dritten Spielabschnitt und das Heimteam verkürzte. Punkt für Punkt kämpften sich die Gastgeber heran, konnten aber nicht ausgleichen, da vor allem DeWayne Russell (15 Punkte im dritten Viertel) etwas dagegen hatte. Das Iisalo-Team kam mit weiterem Verlauf wieder besser in das Match und beendete das Viertel mit einer 61:68-Führung. Die letzten zehn Minuten gingen die HAKRO Merlins von Anfang an fokussierter an und sie konnten die Führung zwischenzeitlich auf 66:77 erhöhen. Im Gegensatz zum zweiten und dritten Viertel erlaubten sich die Gäste dieses Mal keine echte Schwächephase und ließen die SKYLINERS nicht zurück ins Spiel kommen. Diese warfen zwar am Ende alles in die Waagschale, doch die Crailsheimer bewiesen einen kühlen Kopf und ein ruhiges Händchen und brachten so den 77:91-Sieg nach Hause. Mit dem erleichternden zweiten Saisonsieg im Rücken wollen Trainer und Team direkt am 16. Januar gegen Braunschweig nachlegen.

Stimmen zum Spiel

Tuomas Iisalo: „Ich denke, wir haben heute sehr mutig gespielt. Frankfurt hatte eine schwere Woche mit zwei Spielen in Ulm. Sie waren ein wenig müde und konnten sich nicht so intensiv auf dieses Spiel vorbereiten. Das ist im Laufe der Partie zu unserem Vorteil geworden. Ich bin stolz auf unsere Spieler, unseren Kampf und heute unser Selbstvertrauen. Wir haben von Anfang bis Ende gut gespielt, das war diese Saison nicht immer so. Es war ein großer Sieg für uns.“

Ingo Enskat: „Die Mannschaft hat heute von Anfang an eine ganz andere Körpersprache gezeigt. Ganz wichtig war, dass wir auf die auf Läufe von Frankfurt immer eine passende Antwort gefunden haben. Ich freu mich heute unglaublich für die Mannschaft, die Trainer, die Fans und alle im Umfeld, die für diesen Sieg gearbeitet haben. Ihr verdient diesen Sieg.“

Statistik

Punkteverteilung

Russels (22 Pkt), Madgen (22 Pkt/ 9 Reb), Turner (10 Pkt/ 6 Ass), Herrera (9 Pkt), Wysocki (3 Pkt/ 4 Ass), Neumann (4 Pkt), Ferner, Arnold (4 Pkt), Cuffee (4 Pkt/ 7 Reb), Gay (13 Pkt)

Viertelergebnisse: 21:29 | 19:19 | 21:20 | 16:23

Teamvergleich  

 

Frankfurt

HAKRO Merlins

Rebounds

28

33

Assists

19

19

Ballverluste

9

9

Wurfquoten

Field Goals

43% (25/58)

56% (34/61)

Dreier

36% (9/25)

33% (8/24)

Freiwürfe

72% (18/25)

79% (15/19)

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Tabelle

  1. FC Bayern München62
  2. EWE Baskets Oldenburg56
  3. ALBA BERLIN54
  4. RASTA Vechta48
  5. Brose Bamberg44
  6. ratiopharm ulm40
  7. Telekom Baskets Bonn36
  8. Basketball Löwen Braunschweig34
  9. s.Oliver Würzburg34
  10. MHP RIESEN Ludwigsburg32
  11. FRAPORT SKYLINERS32
  12. medi bayreuth28
  13. GIESSEN 46ers26
  14. BG Göttingen22
  15. SYNTAINICS MBC20
  16.   HAKRO Merlins Crailsheim18  
  17. Eisbären Bremerhaven16
  18. Science City Jena10