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Nur drei Tage nach dem Overtime-Sieg gegen Braunschweig waren die HAKRO Merlins wieder gefordert. Vielleicht auch wegen der kurzen Regenerationszeit fehlte den Crailsheimern, gegen s. Oliver Würzburg, von Anfang an die Kraft. Offensiv ließen die Hausherren zu viel liegen und defensiv tat sich das Iisalo-Team lange schwer. So endete die kurze Siegesserie nach zwei Spielen und die Anzeigetafel sagte nach 40 Minuten ein 69:87.

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Zum Spiel

Crailsheim, 19.01.2019. Frank Turner eröffnete die Partie mit einem verwandelten Dreier, nichts ahnend, dass die Körber auf beiden Seiten erstmal ruhig bleiben werden. Erst nach zwei Punkten des Würzburgers Cameron Wells nahm das Spiel richtig Fahrt auf. Vor allem die Gäste übernahmen jetzt das Kommando und konnten mit 9:21 in Führung gehen. Den HAKRO Merlins gelang Mitte des ersten Viertels offensiv nichts mehr, denn der Ball landete einfach nicht mehr im Korb. Unter anderem durch eine Zweierquote von 0 (!) % und einem klaren Rebound-Nachteil (3:15), lautete das Ergebnis 14:28.

Im zweiten Spielabschnitt blieb zunächst alles beim Alten. Die Würzburger machten ihre Punkte, während die Crailsheimer nicht ins Spiel fanden. Erst mit dem weitern Verlauf bekamen auch die Hausherren einen Fuß in die Tür und konnten treffen, doch jenseits der Dreierlinie blieb das Team von Tuomas Iisalo unerfolgreich. Doch als knapp drei Minuten vor dem Pausenpfiff ein Dreier von Ben Madgen drin war, kochte die Arena Hohenlohe wieder und die Crailsheimer verkürzten zwischenzeitlich auf 34:39. Doch durch zwei verwandelte Würfe der Gäste von Down Town hieß das Halbzeitergebnis 37:47.

Die zweite Hälfte startete denkbar schlecht: Ein Ballverlust, ein nicht verteidigter Dreier des Gegners und einer Auszeit nach nur 41 Sekunden. Doch zu Beginn erinnerte das Match wieder an das erste Viertel, den die Kugel wollte auf Crailsheimer Seite nicht in die Reuse, sodass die Gäste auf 38:58 davonziehen konnten; Den Zauberern war der Stecker gezogen und es gelang nichts mehr, während Würzburg einfache Körber machen konnte. Nach fünf Minuten gelang den Hausherren nur ein Punkt. Gegen Ende des Viertels keimte wieder etwas Hoffnung auf, nachdem Konrad Wysocki gleich drei Dreier binnen kürzester Zeit traf. Nach 30 Minuten lautete das Ergebnis 53:68.

Auch in den letzten Spielabschnitt kamen s. Oliver Würzburg besser. Wie in den vorhergehenden Vierteln behielten die Gäste die Überhand in Sachen Rebounds und Zielgenauigkeit. Die HAKRO Merlins versuchten viel, aber die Franken spielten die Partie souverän runter. So lautete der Endstand 69:87.

Stimmen zum Spiel

Tuomas Iisalo: „Würzburg hatte von Anfang an ein gutes Spiel. Im ersten Viertel haben wir es nicht geschafft sie defensiv zu stoppen. Wir waren immer einen Schritt hinterher und einen zu langsam. Dazu haben wir viele machbare Würfe nicht getroffen. Unsere Werfer haben heute einfach nicht getroffen, so ist das manchmal. Im zweiten Viertel haben wir es in der Defense gut gemacht, aber dann trifft Würzburg zwei schwere Dreier am Ende und gehen mit 48 Punkten in die Halbzeit. Das hat ihnen sicherlich nochmal einen Boost gegeben. Wir müssen uns die Aufzeichnung ansehen und das Spiel analysieren. Ich finde es jedoch positiv, wie die Jungs am Ende gekämpft haben, auch wenn es zu spät war, und es nicht außer Kontrolle kommen lassen.“

Ingo Enskat: „Wir haben es nie geschafft in das Spiel zu finden. Immer wenn wir ein, zwei gute Aktionen hatten, hat Würzburg einen schwierigen Wurf getroffen oder physisch zugelegt. Wir haben heute, im Gegensatz zum Braunschweig-Spiel, nicht mitziehen können. Gratulation an Würzburg und für uns gilt es jetzt, daran zu arbeiten immer die gleiche Intensität aus den beiden Siegen auf das Feld zu bringen.“

Statistik

Punkteverteilung

Russell (1 Pkt/ 8 Ass), Madgen (13 Pkt), Turner (11 Pkt/ 6 Ass/ 4 Stl), Herrera (3 Pkt), Wysocki (12 Pkt), Neumann (9 Pkt/ 9 Reb), Ferner (3 Pkt), Arnold (7 Pkt), Cuffee (3 Pkt), Gay (7 Pkt), Urbansky

Viertelergebnisse: 14:28 | 23:20 | 16:20 | 16:19

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

Würzburg

Rebounds

28

39

Assists

22

24

Ballverluste

16

18

Wurfquoten

Field Goals

37% (22/59)

58% (34/59)

Dreier

33% (11/33)

48% (11/23)

Freiwürfe

58% (14/24)

73% (8/11)

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Tabelle

  1. FC Bayern München38
  2. EWE Baskets Oldenburg32
  3. RASTA Vechta30
  4. ALBA BERLIN28
  5. Brose Bamberg28
  6. ratiopharm ulm22
  7. GIESSEN 46ers22
  8. s.Oliver Würzburg20
  9. MHP RIESEN Ludwigsburg20
  10. Basketball Löwen Braunschweig20
  11. Telekom Baskets Bonn18
  12. medi bayreuth18
  13. FRAPORT SKYLINERS14
  14. BG Göttingen14
  15. Science City Jena10
  16. Mitteldeutscher BC08
  17.   HAKRO Merlins Crailsheim08  
  18. Eisbären Bremerhaven06