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Es war das Duell zweier Teams mit breiter Brust. Die Mannschaft aus Crailsheim hatte sich zuletzt durch zwei Siege etwas Luft im Abstiegskampf verschafft, während die Telekom Baskets Bonn mit drei Erfolgen in Serie ihre Playoff-Ansprüche untermauert haben. Nach einer starken ersten Halbzeit gewannen die Gäste, in einer hochspannenden Crunchtime, in der letzten Sekunde mit 87:88.

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Crailsheim, 10.03.2019. Die ersten Aktionen und Punkte des Spiels gehörten den Telekom Baskets. Nach knapp 80 Sekunden trafen die HAKRO Merlins, per Freiwurf, erstmals. Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, doch mit weiterem Verlauf fanden auch die Crailsheimer besser in die Partie. Nach etwas mehr als viereinhalb Minuten gingen zum ersten Mal die Zauberer, durch Joschka Ferner, in Führung. Beide Teams kämpften und kamen so früh in Foul Trouble, deshalb stand die Uhr, durch Freiwürfe, des Öfteren still. Diese Phase konnten die Mannschaft von Tuomas Iisalo besser nutzen und auf 23:14 davonziehen. Nach einer Auszeit verkürzten die Gäste bis zur ersten Viertelpause auf 25:22.

Der zweite Spielabschnitt startete furios. Die HAKRO Merlins zwangen die Bonner zu einigen Fehlern binnen kürzester Zeit und erhöhten dadurch den Vorsprung auf 32:24. Bereits früh foulten Joe Lawson, Michael Cuffee und Joschka Ferner zum dritten Mal und waren damit in Foul Problemen. Davon unbeirrt machten die Crailsheimer weiter und blieben mit 38:28 in Front. Auch diesmal hatten die Zauberer in der Defense früh ihr fünftes Teamfoul erreicht, konnten jedoch in der Offense überzeugen. So ging es mit 51:41 in die Halbzeit.

Josh Mayo startete mit einem Dreier für die Gäste in die zweite Hälfte und zeigte damit klar die Richtung, in die es gehen soll. Die HAKRO Merlins bekamen jetzt Schwierigkeiten Hinten wie Vorne und der Vorsprung schmolz auf 53:51. Mit einem Treffer von Down Town belebte Joschka Ferner seine Mannschaft kurzzeitig, doch die Telekom Baskets blieben am Drücker und gingen in Führung. Jetzt wurde das Spiel zum offenen Schlagabtausch. Dank einem aufdrehenden DeWayne Russel ging es für die Crailsheimer mit 69:62 in die letzte Pause des Nachmittags.

Die letzten zehn Minuten begannen wie die Vorherigen. Michael Cuffee wurde mit dem fünften Foul früh disqualifiziert und die Bonner knabberten den Rückstand ab. Die Crunchtime fing an und die Spannung in der Arena Hohenlohe war mit Händen zu greifen. Zwei Minuten vor Ende gingen die Gäste, per Dreier, mit 79:82 in Front. 45 Sekunden vor Schluss hieß es 86:87 für die Baskets. Mit noch 20 Sekunden auf der Uhr glich Frank Turner aus, doch die Gäste hatten den Ball. Bei 4,8 Sekunden nahm Tuomas Iisalo nochmal eine Auszeit, aber mit zwei Freiwürfen bekam Josh Mayo die Chance das Spiel für sich zu entscheiden und das tat er auch. Der Amerikaner traf zum 87:88.

 

Stimmen zum Spiel

Tuomas Iisalo: „Erst Hälfte war außergewöhnlich in Sachen Intensität und bei der Umsetzung der kleinen Dinge. Wir konnten Josh Mayo kontrollieren und haben in der Defense alles so gemacht, wie wir uns das vorgestellt haben, außer die Rebounds und die Fouls. Das hat Bonn im Spiel gehalten. Wir sind immer noch in einer Lernphase, aber mit der Unterstützung unserer Fans klappt es besser. Ich bin sehr enttäuscht für meine Jungs, denn sie haben sich für die Leistung eigentlich etwas verdient. Glückwunsch an Bonn, wie sie zurück in das Spiel gekommen sind. Das zeigt, dass sie Erfahrungen darin haben, enge Spiele für sich zu entscheiden.“

Statistik

Das Personal

Russell (18 Pkt/ 5 Ass), Madgen (23 Pkt), Turner (12 Pk/ 6 Ass/ 3 Stl), Herrera (4 Pkt), Wysocki (4 Pkt/ 9 Reb), Neumann (4 Pkt), Ferner (9 Pkt), Cuffee (3 Reb), Lawson (2 Pkt), Gay (11 Pkt)

Viertelergebnisse: 25:22 | 26:19 | 18:21 | 18:26

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

Telekom Baskets

Rebounds

24

39

Assists

24

19

Turnover

7

13

 

Wurfquoten

Field Goals

49% (30/61)

48% (28/58)

Dreier

35% (11/31)

37% (11/30)

Freiwürfe

76% (16/21)

68% (21/31)

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Tabelle

  1. FC Bayern München42
  2. EWE Baskets Oldenburg38
  3. Brose Bamberg36
  4. RASTA Vechta36
  5. ALBA BERLIN32
  6. Telekom Baskets Bonn26
  7. ratiopharm ulm24
  8. s.Oliver Würzburg24
  9. Basketball Löwen Braunschweig24
  10. MHP RIESEN Ludwigsburg24
  11. medi bayreuth24
  12. GIESSEN 46ers22
  13. FRAPORT SKYLINERS20
  14. BG Göttingen14
  15.   HAKRO Merlins Crailsheim12  
  16. Mitteldeutscher BC10
  17. Science City Jena10
  18. Eisbären Bremerhaven08