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Für die HAKRO Merlins Crailsheim geht die traumhafte Saison weiter. Gegen die Hamburg Towers zeigten die Zauberer über drei Viertel eine souveräne Leistung, kamen im letzten Spielabschnitt jedoch ins Schwimmen. In den Schlussminuten überschlugen sich die Ereignisse. In einer Crunchtime zum Nägelkauen hatten die Crailsheimer etwas mehr Glück und siegten am Ende mit 101:98. Damit steht die Mannschaft von Tuomas Iisalo jetzt schon bei zehn Saisonsiegen - einer mehr als letzte Saison.

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Crailsheim, 19.01.2020. Die HAKRO Merlins erwischten einen guten Start und schlossen ihre ersten fünf Angriffe erfolgreich ab. Auch in der Defense zeigten sich die Crailsheimer konzentriert. Mit dem Dreier zum 15:4 provozierte Sebastian Herrera den ersten Timeout der Gäste. Dieser wirkte und die Hamburger verkürzten auf 19:16, da Heiko Schaffartzik vier Dreier hintereinander versenkte. Nach der darauffolgenden Auszeit von Tuomas Iisalo stabilisierten sich auch die Zauberer wieder. 24:20 hieß es zur ersten Viertelpause.

Der zweite Abschnitt begann durchwachsen für die HAKRO Merlins. Vorne fand man Mittel und Wege, doch gleichzeitig geriet man sehr schnell in Foul Trouble. Die Towers hatten jetzt Lunte gerochen und kamen auf 32:31 ran. Das Iisalo-Team schlug zurück und erhöhte wieder auf 39:31, die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln. Ab Mitte des Viertels wurden die Crailsheimer immer besser und zogen auf 53:41 davon. Während bei den Norddeutschen Jorge Gutierrez Verantwortung übernahm, blieben die Merlins Variabel in ihren Angriffen. Mit zwei Freiwürfen stellte Jan Span zur Halbzeit auf 55:43.

Von Down Town eröffnete Beau Beech die zweite Hälfte, doch DeWayne Russell antwortete postwendend. Trotzdem waren die Hamburger am Drücker und kämpften sich innerhalb von zwei Minuten auf 58:53 ran. Die Crailsheimer überstanden diese kritische Phase und befreiten sich wieder. Die Merlins blieben in Front, doch die Towers ließen nicht abreißen. Immer, wenn die Zauberer den Vorsprung zweistellig stellten, schlugen die Hanseaten wieder zurück. 81:72 stand auf der Anzeigentafel vor den letzten zehn Minuten.

Javontae Hawkins gab mit einem „and One“ den Startschuss für den letzten Spielabschnitt. Doch nur 100 Sekunden später war erstmal wieder Schluss, denn Mike Taylor zog beim Stand von 86:74 eine schnelle Auszeit. Diese zeigte Wirkung und die Gäste glichen binnen drei Minuten aus und konnten sogar in Führung gehen. Jetzt wechselte die Führung mit jedem Angriff. Mit einem Wurf vom Parkplatz stellte Heiko Schaffartzik 80 Sekunden vor dem Ende auf 96:98, ehe Jan Span bei 25 Sekunden auf der Uhr einen Dreier zum 99:98 versenkte. Die Towers verloren im entscheidenden Angriff den Ball und verursachten dann zuerst ein unsportliches und anschließend ein technisches Foul. Damit war der Sieg gesichert und die HAKRO Merlins zitterten sich zum 101:98.

Stimme zum Spiel:

Tuomas Iisalo: „Wir waren ganz gut in der Offense von Beginn an. Wir haben gut den Ball bewegt, gute Entscheidungen getroffen und gut geworfen. In der Verteidigung haben wir viele Fehler gemacht in der zweiten Halbzeit. In der ersten Hälfte hatten wir große Probleme mit Heiko Schaffartzik und seiner großartigen Shooting-Performance. Wir sind gut aus der Halbzeit gekommen, aber dann können wir unsere Verteidigung nicht verändern, wenn Hamburg diese große Aufstellung, mit vier großen Spielern, hat. Diese sind athletisch und stark, aber können nicht so gut werfen können. Das waren mehrere Punkte in Folge am Ring und ein Schlüssel für das Hamburger Comeback. Am Ende hatten wir etwas mehr Glück. Ich bin Stolz auf mein Team. Diese engen Spiele sind schwieriger und bedeuten mehr, als wenn du mit zehn oder zwanzig Punkten gewinnst.“

 

Punkteverteilung

Russell (15 Pkt/7 Ass/1 Stl), Carpenter (DNP), Stuckey (8 Pkt), Špan (17 Pkt/4 Reb/6 Ass), Herrera (10 Pkt/4 Ass), Bleck (11 Pkt), Morgan (9 Pkt/4 Reb/ 3 Blk), Kovacevic, Hawkins (20 Pkt/ 4 Reb), Jones (11 Pkt/12 Reb)

Viertelergebnisse: 24:20 | 31:23 | 26:29 | 20:26

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

Hamburg

Rebounds

32

35

Assists

26

24

Turnover

10

9

Wurfquoten

Field Goals

55% (34/62)

49% (33/67)

Dreier

36% (13/36)

48% (12/25)

Freiwürfe

69% (20/29)

74% (20/27)

100% MERLIN - die Mitgliedschaft im Förderverein

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Tabelle

  1. FC Bayern München38
  2. MHP RIESEN Ludwigsburg34
  3.   HAKRO Merlins Crailsheim30  
  4. ALBA BERLIN28
  5. EWE Baskets Oldenburg26
  6. RASTA Vechta24
  7. Brose Bamberg24
  8. s.Oliver Würzburg22
  9. BG Göttingen22
  10. ratiopharm ulm20
  11. Basketball Löwen Braunschweig18
  12. medi bayreuth18
  13. JobStairs GIESSEN 46ers12
  14. FRAPORT SKYLINERS12
  15. Telekom Baskets Bonn08
  16. SYNTAINICS MBC06
  17. Hamburg Towers06