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Als die Basketballer der HAKRO Merlins Crailsheim nach Frankfurt fuhren, erwarteten sie ein schweres Spiel. Vor der Partie, mit den defensivstarken FRAPORT SKYLINERS, mussten die Zauberer dazu auf zwei Leistungsträger verzichten. So gestaltete sich das Match sehr schwer für Tuomas Iisalo und seine Mannschaft. Von Beginn an hatten die Merlins Schwierigkeiten mit den Frankfurtern, die Ende des ersten Viertel die Führung übernahmen und diese bis kurz vor Schluss nicht mehr hergaben. 42 Sekunden vor dem Ende glichen die Zauberer doch noch aus und setzten sich, nach kurioser Overtime, mit 81:83 durch.

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Frankfurt, 09.02.2020.Mit einigen Verletzungsproblemen reisten die HAKRO Merlins nach Hessen. Neben Quincy Ford, der bereits in den letzten Wochen fehlte, mussten die Zauberer zusätzlich auf Javontae Hawkins verzichten. Der US-Amerikaner zog sich im Spiel gegen Bonn eine Schulterverletzung zu und wird voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfallen. Sportlich begann die Partie durchwachsen für die Crailsheimer. Im Angriff tat sich die Mannschaft von Tuomas Iisalo, gegen defensivstarke Skyliners, schwer. Trotzdem blieb das Spiel zunächst ausgeglichen. Die Merlins reboundeten besser, produzierten jedoch zu viele Turnover. In den Schlussminuten hatten dann die Gastgeber die Nase vorne. 19:14 stand es nach dem ersten Viertel.

Auch der zweite Spielabschnitt zeigte zunächst keine Besserung im Spiel der Zauberer. Nach einem frühen 9:2-Lauf, zum 28:16, zog Tuomas Iisalo eine Auszeit. Danach waren die Crailsheimer etwas besser im Spiel, mussten aber weiterhin um jeden Korberfolg hart kämpfen. Durch sieben Punkte in Folge rückte man auf 35:30 ran, aber Shaquille Hines kam aus der folgenden Auszeit mit zwei Dreiern. Auch dank starker 55%-Quote von außen gingen die Gastgeber mit 43:37 in die Halbzeit.

Von Down Town blieben die FRAPORT SKYLINERS auch zu Beginn der zweiten Hälfte weiter bockstark, versenkten die ersten drei Versuche und zogen auf 52:41 davon. Immer wieder der stark spielende Hines tat den Crailsheimern mit seiner überragenden Trefferquote von außen weh (insgesamt versenkte er 7/9 Dreier). Derweil merkte man den Zauberern den Ausfall zweier Leistungsträger deutlich an. Durch einen 7:0-Lauf schlichen sich die HAKRO Merlins zwei Minuten vor Viertelende wieder auf 59:54 ran und Frankfurts Coach Sebastian Gleim griff zum Timeout. Zum wiederholten Male antworteten die Gastgeber auf eine kleine Serie der Merlins mit Treffern von jenseits der Dreierlinie und führten vor den letzten zehn Minuten mit 65:56.

Unverändertes Bild auch im letzten Abschnitt. Das Iisalo-Team biss sich an guten Frankfurtern die Zähne aus und ließ ihre eigentliche Stärke, den Dreier, vermissen. Denn Willen konnte man den Zauberern jedoch nicht absprechen, die sich erneut auf 72:67 rankämpften. Mitte des vierten Viertels schien es so, als ob den FRAPORT SKYLINERS im Angriff die Luft ausginge. So mobilisierten die Crailsheimer nochmal alle Kräfte und 1:13 Minuten vor dem Ende traf Sebastian Herrera zum 76:74 und brachte nochmal mächtig Würze in die Crunchtime. DeWayne Russell versenkte sogar noch zum 76:76. Damit ging es in die Overtime.

Diese war geprägt von Fehlwürfen auf beiden Seiten. Nach drei(!) punktlosen Minuten in der Verlängerung stellte Seba Herrera von der Freiwurflinie auf 76:77 und Aaron Jones dunkte zum 76:79. Tez Robertson versenkte auf 78:79 und DeWayne Russell anschließend auf 78:81. Dem Ausgleich von Robertson antwortete wieder Russell. Dieses Mal war es der entscheidende Korb. Die HAKRO Merlins siegten somit nach langem Kampf, gegen schwer zu bespielende Skyliners, mit 81:83 und feiern dadurch den zwölften Saisonsieg.

Stimme zum Spiel:

Tuomas Iisalo: „Was für ein Spiel heute! Wir hatten in der Vorbereitung große Probleme im Training ohne Ford, Jones, Span und Hawkins. Heute sah es lange so aus, als hätten wir keine Chance. Wir hatten drei Viertel lang nicht den richtigen Fokus. Im vierten Viertel haben wir unsere große Qualität gezeigt: Wir haben Charaktere im Team, die in schwierigen Phasen nach vorne kommen. Das geht schon die ganze Saison so. Heute war es DeWayne Russell. Aber ich freue mich auch für Aaron Jones, der ein enormes Potenzial hat, aber nicht konstant genug ist. Heute mit seinen neun offensiven Rebounds, insgesamt 17 Offensivrebounds, war das ein Schlüssel zum Erfolg war. Ich bin unglaublich stolz wie meine Spieler in schwierigen Situationen reagieren.“

Punkteverteilung

Russell (20 Pkt/4 Ass), Carpenter (DNP), Stuckey (5 Pkt/ 2 Stl), Špan (5 Pkt/3 Ass), Herrera (12 Pkt/11 Reb/3 Ass/3 Stl), Bleck (6 Pkt), Morgan (12 Pkt/8 Reb), Kovacevic (3 Pkt), Jones (20 Pkt/11 Reb/3 Stl/ 2 Blk), Urbansky (DNP)

Viertelergebnisse: 19:14 | 24:23 | 22:19 | 11:20 | 5:7

Teamvergleich  

 

Frankfurt

HAKRO Merlins

Rebounds

37

50

Assists

22

13

Turnover

13

16

Wurfquoten

Field Goals

43% (30/70)

41% (30/73)

Dreier

54% (14/26)

22% (9/41)

Freiwürfe

78% (7/9)

70% (14/20)

 

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Tabelle

  1. FC Bayern München38
  2. MHP RIESEN Ludwigsburg34
  3.   HAKRO Merlins Crailsheim30  
  4. ALBA BERLIN28
  5. EWE Baskets Oldenburg26
  6. RASTA Vechta24
  7. Brose Bamberg24
  8. s.Oliver Würzburg22
  9. BG Göttingen22
  10. ratiopharm ulm20
  11. Basketball Löwen Braunschweig18
  12. medi bayreuth18
  13. JobStairs GIESSEN 46ers12
  14. FRAPORT SKYLINERS12
  15. Telekom Baskets Bonn08
  16. SYNTAINICS MBC06
  17. Hamburg Towers06