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Nach den ersten beiden Hauptrundenspielen des easyCredit Basketball Bundesliga Finalturniers haben wir mit Geschäftsführer Martin Romig, Headcoach Tuomas Iisalo und dem sportlichen Leiter Ingo Enskat über die bisherigen Ergebnisse und die aktuellen Ziele für das restliche Turnier gesprochen.

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Ingo, viele fragen euch im Moment ob ihr sehr enttäuscht oder frustriert seid. Was sagst du dazu?

Ingo Enskat: Es gibt gar keinen Grund enttäuscht zu sein. Es kommt für uns drauf an, wie sich die Jungs präsentieren, die auf dem Feld stehen. Sie präsentieren sich gut. Es ist nicht ihre Schuld, dass wir nicht mehr mit der kompletten Mannschaft aus der Hauptrunde hier in München dabei sind. Wir müssen davon weg kommen, diese beiden komplett unterschiedlichen Teams zu vergleichen und die alte Erwartungshaltung auf die neue zu übertragen. Wir haben jetzt eine sehr junge Mannschaft, mit vielen deutschen Talenten.

Tuomas, was heißt das für dich als Trainer? Welche Ziele setzt ihr euch als Mannschaft?

Tuomas Iisalo: Ich beschreibe es immer gerne so: für mich gibt es zwei unterschiedliche Spiele. Eines ist auf dem Scoreboard zu sehen und das ist momentan für uns schwer zu gewinnen. In dem anderen geht es darum, zu kämpfen und unsere Identität nicht zu verlieren, daran müssen wir uns messen lassen. Wir werden weiter daran arbeiten unsere Intensität hoch zu halten, Team-Basketball zu spielen und immer besser zu werden. Dieses Spiel können wir nicht verlieren.

Martin, viele Spieler aus der Mannschaft sind nicht mehr dabei. Was bedeutet das?

Martin Romig: Natürlich hat das einen Einfluss, dennoch muss man das getrennt voneinander sehen. Jeder Spieler der hier dabei ist, ist zu 100% dabei. Jeder will unbedingt spielen und alles für das Team, den Klub und die Fans geben. Auch die Verletzten! Keiner kann irgendetwas dafür, dass die Situation gerade so ist, wie sie ist.

Tuomas, gibt es irgendwelche Rituale oder hat sich die Spielvorbereitung geändert?

Tuomas Iisalo: Wir machen alles komplett gleich, wie auch sonst. Marko und Joonas arbeiten die gesamte Nacht durch und studieren die kommenden Gegner. Ich analysiere unsere Spiele. Das kombinieren wir dann, um einen Plan aufzustellen, woran wir arbeiten müssen um bestmöglich vorbereitet zu sein. Der Prozess hat sich nicht verändert, nur das Team. Im Shootaround am Spieltag haben wir zum Beispiel ein Ritual, in dem wir zum Ende ein Shooting-Wettbewerb machen. Die Stimmung ist großartig. Die Spieler lachen zusammen, haben Spaß und das ist enorm wichtig. Das zeigt, dass wir immer noch ein starkes Teamgefüge haben. Eine Sache hat sich allerdings auch während des Turniers geändert. Spieler müssen aufgrund von Verletzungen anderer, auf anderen Positionen spielen, auf denen sie normalerweise nicht spielen würden. Seba Herrera spielt plötzlich Point Guard. Andere müssen auf einmal auf viel größeren Positionen spielen. Damit müssen wir umgehen, aber auch die Spieler. Das ist auf keinen Fall leicht für alle Beteiligen. Wenn man das aus dieser Perspektive sieht, gibt es sehr viele positive Entwicklungen, die man aus unseren bisherigen Spielen rausziehen kann.

Ingo, wie ist für euch das Leben im Hotel?

Ingo Enskat: Ich muss ein Kompliment an die Liga und alle Beteiligten aussprechen. Alle Abläufe sind super organisiert. Ob es die Spiele sind, die Essenszeiten, die Shuttles zum Training oder zu Arena, Pressekonferenzen oder auch der Wäscheservice. Da machen alle hier einen super Job um es den Spielern und Trainern so leicht wie möglich zu machen sich wohl zu fühlen. Zudem ist es auch einfach eine tolle Sache, wenn man sieht, wie die Spieler, Coaches und Betreuer von verschiedenen Klubs sich untereinander austauschen. Da sieht man, dass hier eine Basketballgemeinschaft zusammen lebt.

Martin, die Saison ist bald zu Ende. Was bleibt für dich hängen, was hat die Saison ausgezeichnet?

Martin Romig: Zusammenhalt. Sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten. Das ist das Wichtigste. Wir haben von unserem Office, Jugendtrainern und Jugendspielern eine Videobotschaft aus Crailsheim bekommen. Das hat den Spielern noch mal einen Kick gegeben. Genau wie die Mannschaft Rituale hat, haben wir auch als Verein Rituale. Immer weiter machen, das ist das Motto.

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Tabelle

  1. FC Bayern München38
  2. MHP RIESEN Ludwigsburg34
  3.   HAKRO Merlins Crailsheim30  
  4. ALBA BERLIN28
  5. EWE Baskets Oldenburg26
  6. RASTA Vechta24
  7. Brose Bamberg24
  8. s.Oliver Würzburg22
  9. BG Göttingen22
  10. ratiopharm ulm20
  11. Basketball Löwen Braunschweig18
  12. medi bayreuth18
  13. JobStairs GIESSEN 46ers12
  14. FRAPORT SKYLINERS12
  15. Telekom Baskets Bonn08
  16. SYNTAINICS MBC06
  17. Hamburg Towers06