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Nachholspiel in der easyCredit BBL: die HAKRO Merlins Crailsheim trafen am Mittwochabend auf s.Oliver Würzburg. Nach der 62:100-Niederlage in Berlin wollten die Zauberer zurück in die Erfolgsspur finden. Gute Erinnerung weckt bei der Mannschaft von Tuomas Iisalo der Blick auf das Hinspiel. Anfang Januar bezwang man die Unterfranken mit 86:80 – gleichbedeutend mit dem ersten Sieg über Würzburg in der Vereinsgeschichte. Im Rückspiel rannten die Crailsheimer jedoch nahezu zur kompletten Spielzeit einem Rückstand hinterher, leisteten sich zu viele Fehler und konnten so keinen wirklichen Lauf starten. So musste man sich gegen eine stark aufspielende Würzburger Mannschaft mit 84:94 geschlagen geben.

Bild HP Neu

Crailsheim, 03.03.2021. Zur Primetime am Mittwochabend trafen die HAKRO Merlins auf s.Oliver Würzburg. Noch nie konnten die Zauberer ein Heimspiel gegen die Franken gewinnen. Tuomas Iisalo vertraute auch am 20. Spieltag seiner Starting Five und stellte mit Bell-Haynes, Stuckey, Jones, Highsmith und Radosavljevic die gewohnte Startformation auf. Boggy absolvierte damit sein 250. easyCredit BBL-Spiel. Zur Feier des Tages traf der Center seinen ersten Wurf direkt und stellte mit den drei Punkten auf 5:2. Auf der Gegenseite sorgte zunächst ebenfalls ein Big Man für Aufsehen. Murphy Holloway eroberte mit seinem Dunking die Führung für die Gäste. Ligaveteran Alex King kam indes zu seinem 600. Bundesligaeinsatz und feierte dies ebenfalls mit Treffern von der Dreierlinie. Würzburg kam besser in die Begegnung und führte nach vier Minuten bereits mit 17:8. Dann war es allerdings ein krachender Dunk von McNeace, der eine kleine Aufholjagd einleitete. Dreier Lasisi, Freiwurf McNeace und ein sehenswerter Block von Nimrod Hilliard folgten. Damit verkürzten die HAKRO Merlins den Rückstand auf 14:17. Kurz darauf folgte ein spektakulärer Reverse-Dunk vom sprunggewaltigen McNeace. In der Phase bestachen die Crailsheimer vor allem durch eine couragierte Defense. In knapp vier Minuten ließen sie nur zwei Punkte zu. Mit den letzten Aktionen des ersten Viertels fanden jedoch die Gäste ihren Zug zum Korb wieder, sodass es mit einem 21:28 in die erste Verschnaufpause ging.   

Den zweiten Spielabschnitt eröffnete Highsmith von der Freiwurflinie. Kurz darauf zog Bell-Haynes zum Korb und verwandelte trotz Foul – Drei-Punkte-Spiel. Doch bei den Gästen wollte weiterhin nahezu jeder Wurf fallen (71% Dreierquote, 14. Minute), sodass der Rückstand weiter bestand hatte. Mit seinen ersten vier Punkten verkürzte Nimrod Hilliard auf 36:40 und zwang Würzburgs Coach Denis Wucherer zur ersten Auszeit. Von dieser profitierten allerdings vor allem die Gastgeber. Nach einem Steal von Jones kam Lasisi zu seinem Korberfolg, im nächsten Angriff klaute Boggy seinem Gegenspieler den Ball und vollendete selbst. 40:40, und es folgte sofort die nächste Unterbrechung seitens Wucherer. Gegen Ende des zweiten Viertels waren die Franken treffsicherer. Vor allem Power Forward Perry Jones erwischte eine starke erste Halbzeit. Mit seinen 15 Zählern hatte er maßgeblichen Anteil am 41:46-Halbzeitstand.  

Doch auch in die zweite Halbzeit starteten die Gäste etwas stärker. Holloway testete zwei Mal die Stabilität der Korbanlage in der Arena Hohenlohe und brachte sein Team weiter in Führung (44:52, 22.Minute). Hilliard und zweimal Stuckey fanden allerdings ihren Weg von Downtown, sodass sich Würzburg zu keiner Zeit wirklich absetzen konnte. Doch auch daraus konnten die Crailsheimer keinen wirklichen Lauf generieren, mit dem Nahdistanzwurf von Perry Jones erhöhten die Gäste auf eine 10-Punkte-Führung. Somit nahm nach 27 Minuten auch Iisalo seine erste Auszeit des Spiels (53:63). Danach zeigte Lasisi seine Qualitäten. Sowohl sein Dreier, wie auch der anschließende Korbleger landeten im Korb. Mit 60:67 endete das dritte Viertel.  

In den Schlussabschnitt starteten beide Kontrahenten defensiv stark, das erste Offensive Highlight setzte Bleck von der Dreierlinie. Doch auch danach blieb das Spiel zerfahren, Würzburg punktete konstanter. Der finnische Coach der Gastgeber reagierte wieder mit dem Timeout (33. Minute, 64:71). Nun konnten die Hohenloher den Rückstand etwas verkürzen, auch weil Würzburg nicht an die Dreierquote aus der ersten Halbzeit anknüpfen konnte. Bei fünf Minuten Restspielzeit und dem Spielstand von 70:73 bat Wucherer sein Team für eine Besprechung an die Bande. Die Crunchtime startete mit drei Freiwurftreffern von Boggy. Da die Gäste nun ihr fünftes Mannschaftsfoul erreichten kam auch Bell-Haynes von der Linie zum Erfolg.  In der Schlussphase spielte Würzburg allerdings seine Erfahrung aus. Zwei Minuten vor der Schlusssirene erhöhte Ward mit seinem Bonusfreiwurf auf 75:85. Die Auszeit von Iisalo läutete die letzten zwei Minuten ein, doch nun landeten zu oft die Rebounds bei den Franken, sodass den HAKRO Merlins keine finale Aufholjagd gelang. Schlussendlich mussten sich die Hohenloher mit 84:94 geschlagen geben.

Zum ersten Mal in der Saison 20/21 kassierten die HAKRO Merlins zwei Niederlagen in Folge. Der Spielplan bietet jedoch die Möglichkeit, das Spiel schnellstmöglich abzuhaken. Denn in zwei Tagen sind die Zauberer bereits wieder in der easyCredit BBL gefordert. Am Freitagabend geht es in Bayreuth um die nächsten wichtigen Zähler.

 

Stimme zum Spiel:

Tuomas Iisalo: „Gratulation an Denis und Würzburg. Ich finde, sie haben wirklich gut gespielt. Die Teams werden stärker im Vergleich zum Beginn der Saison – auch Würzburg hat sich entwickelt. Wir sind jetzt zum ersten Mal in einer schwierigen Phase, mit zwei Niederlagen in Folge. Der Weg zurück geht für uns über unsere Defense. Wir haben heute gegen Würzburg zu viele einfache Körbe zugelassen. Man kann nicht erwarten ein BBL-Spiel zu gewinnen, wenn man keine high Level Verteidigung spielt. Das werden wir angehen und wollen es gegen Bayreuth besser machen.“

Punkteverteilung

Bell-Haynes (12 Pkt/1 Reb/6 Ass/1 Stl), Stuckey (6 Pkt/2 Reb/1 Ass/1 Stl), Hilliard IV. (11 Pkt/1 Reb/7 Ass/1 Stl/1 Blk), Lasisi (14 Pkt/2 Reb/2 Ass/2 Stl), Highsmith (4 Pkt/2 Stl), Bleck (10 Pkt/10 Reb/4 Ass), Radosavljevic (19 Pkt/3 Reb/1 Ass/2 Stl), McNeace (5 Pkt/3 Reb/1 Stl), Jones (3 Pkt/2 Reb/1 Stl)

Viertelergebnisse: 21:28 | 20:18 | 19:21 | 24:27

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

s.Oliver Würzburg

Rebounds

26

31

Assists

21

19

Turnover

19

16

Wurfquoten

Field Goals

53% (18/28)

58% (28/41)

Dreier

40% (10/25)

33% (6/18)

Freiwürfe

67% (18/27)

74% (20/27)

Drittes Spiel in sechs Tagen: HAKRO Merlins reisen am Freitag nach Bayreuth

Nur 48 Stunden nach dem Heimspiel gegen s.Oliver Würzburg steht für die HAKRO Merlins das nächste Spiel auf dem Programm. Zum Auftakt des 22. Spieltags trifft das Team von Tuomas Iisalo auf medi bayreuth. Tip-off in der Oberfrankenhalle ist um 20:30 Uhr.

Genau wie die Crailsheimer bestritt auch Bayreuth unter der Woche ein Nachholspiel. Am Dienstag war die Mannschaft von Raoul Korner zu Gast in Bonn. Gegen das Team der Stunde, die Telekom Baskets gewannen zuletzt vier Spiele in Folge und verschafften sich damit etwas Luft im Abstiegskampf, überzeugten die Franken und siegten mit 91:76. Am vergangenen Samstag mussten sie sich jedoch bei den JobStairs Gießen 46ers mit 97:92 geschlagen geben. Auch wenn das Spiel gegen den Tabellenvorletzten verloren ging, überzeugte in Hessen die deutsche Achse der Bayreuther. Kapitän Bastian Doreth legte in seinem 301. easyCredit BBL Spiel eine Wahnsinnsleistung auf. Mit 33 Punkten pulverisierte er sein Career-High, seit Mai 2016 kam kein anderer deutscher Spieler auf so eine hohe Punkteausbeute in einem BBL-Spiel. Neben dem Spielmacher spielte auch Center Andreas Seiferth stark auf. Der Big Man steuerte 18 Zähler und sechs Rebounds bei. Trotz der starken individuellen Leistungen verloren die Franken das Duell gegen Gießen. Mit insgesamt sieben Siegen und 14 Niederlagen steht das Team des österreichischen Headcoach Korner auf dem 14. Tabellenplatz. 

Am Freitag treffen die beiden Kontrahenten bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Im November setzten sich die Zauberer beim dritten Vorrundenspiel des MagentaSport BBL-Pokals durch (81:77), zwei Monate später bezwang man die Oberfranken in der heimischen Arena Hohenlohe (82:77). Die bisherigen Begegnungen lassen also ein ausgeglichenes Spiel vermuten. Dass man die Bayreuther nicht unterschätzen darf haben sie unter anderem auch vor einem Monat bewiesen, als sie beim Playoff-Anwärter Hamburg Towers mit 95:92 nach Overtime siegten. Topscorer war Frank Bartley mit 19 Punkten. Durchschnittlich legt der Guard, der auch gegen Bonn auf beachtliche 24 Zähler kam, 14,4 Punkte auf und ist damit Bayreuths Topscorer. Dererk Pardon holt 5,9 Rebounds pro Spiel und führt sein Team in dieser Statistik an. 

Der direkte Vergleich spricht für die HAKRO Merlins. In den bisherigen neun Aufeinandertreffen gingen die Zauberer sechs Mal als Sieger vom Parkett. Die letzten vier Begegnungen gingen an die Hohenloher. Tip-off in Bayreuth ist am Freitag um 20:30 Uhr, MagentaSport überträgt wie gewohnt live.

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Tabelle

  1. MHP RIESEN Ludwigsburg60
  2. ALBA BERLIN56
  3. EWE Baskets Oldenburg50
  4. FC Bayern München48
  5.   HAKRO Merlins Crailsheim48  
  6. ratiopharm ulm46
  7. Hamburg Towers42
  8. Brose Bamberg34
  9. Basketball Löwen Braunschweig32
  10. medi bayreuth30
  11. FRAPORT SKYLINERS26
  12. BG Göttingen26
  13. Telekom Baskets Bonn24
  14. NINERS Chemnitz24
  15. SYNTAINICS MBC18
  16. s.Oliver Würzburg18
  17. JobStairs GIESSEN 46ers16
  18. RASTA Vechta14