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Am Ostersonntag führte der Weg der Crailsheimer in die Mainstadt nach Frankfurt. Die SKYLINERS standen vor dem 26. Spieltag der easyCredit BBL auf dem 12. Platz, in dem engen Tabellenmittelfeld lagen sie jedoch nur drei Siege hinter Rang 8 – der für die Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Zuletzt mussten sie jedoch eine Niederlage hinnehmen, gegen den starken Aufsteiger Chemnitz verloren die FRAPORT SKYLINERS am Gründonnerstag mit 76:89. Mit einem Sieg im Rücken reisten dagegen die HAKRO Merlins in die Metropole. Am vergangenen Samstag gewann man das Heimspiel gegen Gießen souverän mit 102:77. Bei den Frankfurtern stand Joe Rahon nach überstandener Verletzung erstmals wieder im Kader. Auch für Crailsheims Bell-Haynes war dies ein besonderer Auftritt, der kanadische Point Guard kehrte erstmals zu seinem ehemaligen Verein zurück. Es entwickelte sich das erwartet umkämpfte und ausgeglichene Spiel, in dem die HAKRO Merlins die ersten zwei Viertel jeweils mit einem Zähler für sich entschieden. Der zweite Durchgang ging jedoch an die Hessen, die sich Stück für Stück eine größere Führung erarbeiten konnten und schließlich das Duell am Ostersonntag mit 92:84 für sich entschieden. Bester Crailsheimer Werfer war Bell-Haynes mit 21 Punkten.

HP FINAL

Foto: Reckmann

Frankfurt, 04.04.2021. Mit der unveränderten Starting Five, bestehend aus Bell-Haynes, Stuckey, Jones, Bleck und Radosavljevic, wollten die Zauberer am Ostersonntag die nächsten wichtigen Zähler im Kampf um die Playoff-Plätze einsammeln. Doch auch in Frankfurt mussten sie auf ihr amerikanisches Verletzungstrio Coleman, Highsmith und McNeace verzichten, Radii Caisin stand jedoch wieder im Spieltageskader der HAKRO Merlins. Für die ersten Crailsheimer Punkte sorgte Center Boggy von der Freiwurflinie, vier seiner fünf Würfe in der ersten Spielminute fanden den Weg in den Korb. Auch sein Dreier im Anschluss landete in der Reuse und besorgte die 7:3-Führung. Nach sieben Minuten versenkte Jeremy Jones den Korbleger zum 10:18 – Frankfurts Headcoach Sebastian Gleim reagierte mit der ersten Auszeit des Nachmittags. Die Schlussphase des ersten Viertels gehörte dann den Hausherren, die aus ihrer starken Verteidigung heraus keine einfachen Abschlüsse der Crailsheimer zuließen und selbst offensiv den Weg zum Korb fanden (17:20). So griff auch Tuomas Iisalo erstmals für eine kurze Besprechung an der Bande in das Spiel ein.   

Anfang des zweiten Spielabschnitts übernahmen die Gastgeber durch Vrcic die Führung (24:23). Die SKYLINERS präsentierten sich weiterhin sicher von der Dreierlinie, doch die Gäste konnten vor allem beim Zug zum Korb punkten. Es blieb aber auch im Verlauf des zweiten Viertels das erwartet umkämpfte Spiel. Nach 15 Spielminuten beschwerte sich Gleim einmal zu laut, Nimrod Hilliard verwertete den Freiwurf zum 28:34. Gegen Ende der ersten Halbzeit zeigen sich die Hessen, angeführt von ihrem Scharfschützen Matt Mobley, sehr effektiv. Gudmundsson besorgte mit seinen drei Freiwurftreffen zur Pausensirene den 42:44-Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bestätigten beide Teams ihre Stärken in der Defense, in den ersten drei Minuten fielen überhaupt nur zwei Punkte. In der Folge war die Partie von vielen Freiwürfen auf beiden Seiten geprägt, sodass nur wenig Spielfluss entstand. Die HAKRO Merlins mussten nun einem knappen Rückstand hinterherlaufen, doch Jones und Hilliard antworteten von Downtown. Da Maurice Stuckey nach seinem energischen Zug zum Korb den erneuten Führungswechsel herstellte (53:54, 26. Minute), griff Gleim via Auszeit in das Spiel ein. In der Folge zeigten sich seine Schützlinge treffsicherer, doch absetzen konnte sich weiterhin keine Mannschaft. Mit einem knappen Crailsheimer-Rückstand (63:59) ging es in die letzten zehn Minuten in der Fraport Arena.

Und diese begannen mit drei Punkten von Mobley, die jedoch postwendend von Bell-Haynes, ebenfalls von jenseits der Dreierlinie, gekontert wurden. Das Skyliners-Urgestein Quantaz Robertson erhöhte auf 74:65, doch die HAKRO Merlins ließen nicht abreißen, auch wenn das Wurfglück zu oft nicht auf Seiten der Gäste lag. Der Isländer Gudmundsson besorgte vier Minuten vor der Schlusssirene mit dem 79:67 die höchste Führung des Spiels, Iisalo läutete mit seiner Auszeit die Crunchtime ein. Und diese startete mit zwei Dreiern von Jones, sodass kurz darauf auch Gleim wieder in das Spiel eingriff. Spätestens nach dem Bell-Haynes-Dreier, trotz unsportlichen Fouls, war der Nervenkitzel endgültig in der Arena zu spüren. 40 Sekunden vor dem Ende verkürzte Bell-Haynes auf 87:82. Der Dreier von Mobley und seine anschließenden Freiwurftreffer konnten jedoch nicht mehr gekontert werden, sodass sich die HAKRO Merlins mit 92:84 geschlagen geben mussten.

Bereits in drei Tagen bietet sich den Zauberer die Möglichkeit wieder in die Erfolgsspur zu finden. Am Mittwochabend (07.04.) empfangen die Hohenloher die Telekom Baskets Bonn in der heimischen Arena. Zwei Tage später empfängt der Tabellenfünfte der easyCredit BBL dann den SYNTAINICS MBC.

 

Stimme zum Spiel:

Tuomas Iisalo: „Gratulation an Frankfurt und Coach Gleim, die haben heute sehr gut gespielt und hatten viel mehr Energie als zuletzt gegen Chemnitz. Dazu haben sie ihre Dreier getroffen, was natürlich auch hilft. Wir haben es nicht geschafft die Fifty-Fifty-Bälle für uns zu entscheiden. Gerade bei den Rebounds waren wir nicht physisch genug. Das ist enttäuschend. Im zweiten Viertel haben wir es nicht geschafft uns weiter abzusetzen und sind dann nur mit zwei Punkten Vorsprung in die Halbzeit gegangen. Da haben wir das Spiel nicht nach Hause gebracht.“

Punkteverteilung

Bell-Haynes (21 Pkt/4 Reb/6 Ass/4 Stl), Stuckey (7 Pkt/2 Reb/3 Ass), Hilliard IV. (9 Pkt/2 Reb/2 Ass/1 Stl), Lasisi (6 Pkt/1 Reb/1 Stl), Bleck (5 Pkt/5 Reb), Haley Jr. (3 Pkt/1 Reb/2 Ass/1 Stl), Radosavljevic (15 Pkt/4 Reb/2 Stl), D. Kovačević (2 Pkt/4 Reb), Jones (16 Pkt/5 Reb/2 Stl)

Viertelergebnisse: 21:22 | 21:22 | 21:15 | 29:25

Teamvergleich  

 

FRAPORT SKYLINERS

HAKRO Merlins

Rebounds

37

33

Assists

19

13

Turnover

18

18

Wurfquoten

Field Goals

45% (26/58)

42% (25/60)

Dreier

47% (16/34)

41% (12/29)

Freiwürfe

83% (24/29)

81% (22/27)

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Tabelle

  1. MHP RIESEN Ludwigsburg60
  2. ALBA BERLIN56
  3. EWE Baskets Oldenburg50
  4. FC Bayern München48
  5.   HAKRO Merlins Crailsheim48  
  6. ratiopharm ulm46
  7. Hamburg Towers42
  8. Brose Bamberg34
  9. Basketball Löwen Braunschweig32
  10. medi bayreuth30
  11. FRAPORT SKYLINERS26
  12. BG Göttingen26
  13. Telekom Baskets Bonn24
  14. NINERS Chemnitz24
  15. SYNTAINICS MBC18
  16. s.Oliver Würzburg18
  17. JobStairs GIESSEN 46ers16
  18. RASTA Vechta14