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Was für eine Woche in Hohenlohe! Kurz vor Weihnachten konnten die HAKRO Merlins Crailsheim den neunfachen deutschen Meister Brose Bamberg in eigener Halle bezwingen, am zweiten Weihnachtstag folgte der 77:68-Heimsieg über Liga-Schwergewicht FC Bayern Basketball. Zwei Siege, die viel Selbstvertrauen brachten. Mit diesem begab man sich am Mittwoch gen Sachsen, wo man am 30. Dezember zum letzten Auftritt des erfolgreichen Jahres 2021 auf die NINERS Chemnitz traf. Die Hohenloher erwischten dort den besseren Start und konnten sich früh eine Führung herausspielen. Bis zum letzten Spielabschnitt sahen die HAKRO Merlins wie der sichere Sieger aus, nach einer fulminanten Aufholjagd konnten die Sachsen jedoch drei Minuten vor der Schlusssirene wieder die Führung übernehmen. Doch allen voran der überragend aufgelegt Shooting Guard Elias Lasisi war nicht zu bremsen. Seine Drei-Punkte-Würfe brachten die HAKRO Merlins wieder in Front und ebneten den Weg zum 92:82-Sieg. Am Ende stellte der Belgier mit 29 Zählern einen neuen Karriere Höchstwert auf.

HP ENDE KLEIN

Foto: Jan Stimpel

Chemnitz, 30.12.2021. Nach zwei Heimsiegen reisten die HAKRO Merlins am 14. BBL-Spieltag zu den NINERS Chemnitz. Zugleich beendete man mit dem Auftritt in Sachsen das Jahr 2021. Dabei konnten die Zauberer aus dem vollen schöpfen, auch die Hausherren traten nahezu in Bestbesetzung an. Lediglich der neue Point Guard Eric Gerard Washington fehlte an diesem Abend in der Messe Chemnitz noch. Die Crailsheimer, die mit Shorts II, Stuckey, Bleck und Radosavljević begannen, kamen gut in die Begegnung und spielten sich in den ersten drei Minuten eine 7:2.-Führung heraus. Dann bekam auch Ex-Niner Terrell Harris seine ersten Einsatzminuten an alter Wirkungsstätte. Sein Drive zum Korb brachte das 6:12, was Gästecoach Pastore zur ersten Auszeit des Spiels veranlasste. Für die Hausherren war in der Anfangsphase vor allem Trent Lockett erfolgreich, sechs der ersten acht Chemnitzer Zähler gingen auf das Konto des Guards. Doch die Zauberer zeigten sich unbeeindruckt und hatten ihrerseits einen starken Aufbauspieler in den Reihen. BBL-Topscorer und MvP-Kandidat Shorts übernahm gegen Ende des ersten Viertels, seine Drives zum Korb konnten kaum verteidigt werden. So gingen die HAKRO Merlins mit einer 27:20-Führung in den zweiten Spielabschnitt.  

Auch in diesen begannen die Hohenloher stärker, Lasisi konnte seinen ersten Wurf von Downtown einnetzen und erhöhte auf einen 10-Punkte-Vorsprung. Fünf Minuten vor der Halbzeitsirene war Chemnitz` Center Atkins doppelt erfolgreich und verkürzte aus seiner Sicht den Rückstand auf sieben Zähler, nun griff auch Sebastian Gleim via Timeout in das Geschehen ein. Dann war es einmal mehr der belgische Scharfschütze Elias Lasisi, der einen schweren Drei-Punkte-Wurf im Korb unterbrachte und so die Crailsheimer Führung weiter ausbaute. Es waren bereits seine Zähler 11,12 und 13 (34:46, 18. Minute).  Zum Abschluss der ersten Halbzeit griff sich Boggy seinen fünften Rebound und tippte den Ball zum 41:50-Halbzeitstand in den Korb. Den größten Unterschied nach den ersten zwanzig Minuten fand man in der Rebound Statistik, diese gewannen die Merlins mit 19:12.

Ähnlich wie im ersten Durchgang starteten die Hohenloher wacher in Halbzeit Zwei. Dort stand zu Beginn ein 9:2-Lauf auf der Anzeigetafel. In der Folge kamen die Chemnitzer wieder etwas näher heran, dieser Zwischenspurt wurde jedoch durch ein technisches Foul ihres Coaches und dem verwandelten Boggy-Freiwurf gestoppt. Die Zauberer kamen immer besser in Fahrt, vor allem Lasisi war von Downtown kaum zu stoppen. Sein vierter erfolgreicher Dreier und die kurz darauf verwandelten Freiwürfe bedeuteten seinen 20. Zähler und die 69:54-Führung. Kurz darauf endete das dritte Viertel – die HAKRO Merlins gingen mit einem 15-Punkte-Polster in die letzten zehn Basketballminuten des Jahres.    

Wieder war es Lasisi, der den Korbreigen von der Dreierlinie eröffnete. Ziegenhagen konterte für die Niners – 64:77 vor den finalen acht Spielminuten. Doch nun waren es weiter die Sachsen, die eine Aufholjagd starteten. Lockett verkürzte auf 69:79 – HAKRO Merlins Headcoach Sebastian Gleim nutzte erneut die Auszeit. Vor allem die Chemnitzer Defense stand in der Phase des Spiels. Lediglich fünf Punkte konnten die Zauberer in den ersten sieben Minuten des vierten Viertels erzielen – bei den Gastgebern waren es deren 19. Und so ging es ausgeglichen in die letzten drei Spielminuten – das Momentum war jetzt jedoch ganz klar auf Seiten der Sachsen. Der Crailsheimer Mann des Abends, Elias Lasisi, unterbrach diesen Mörder-Lauf der Gastgeber und holte die Führung wieder auf Seite der Hohenloher. In einer nervenaufreibenden Schlussphase nach einer furiosen Aufholjagd der Gastgeber hatten die HAKRO Merlins jedoch das letzte Wort. Denn einer hatte an diesem Abend nicht genug: Elias Lasisi traf den vorentscheidenden Dreier zum 80:87! Dank der Nervenstärke der Crailsheimer gingen sie am Schluss mit dem 92:82-Sieg vom Parkett, Shooting Guard Lasisi stellte mit 29 Punkten (7 verwandelte Dreier) ein neues Career-High auf.

Somit beschließen die HAKRO Merlins Crailsheim das erfolgreiche Jahr 2021 mit einem Auswärtssieg. Erstmalige BBL Playoff-Teilnahme, erste internationale Pflichtspiele und nun die drei Siege über Bamberg, Bayern und den NINERS Chemnitz. Dies und viele weitere Highlights bescherten die Zauberer ihren Fans in diesem Jahr. Doch in der schnelllebigen Basketballwelt gilt es jetzt bereits den Fokus auf das nächste Spiel zu richten. Denn schon am Sonntag treffen die Zauberer in der heimischen Arena Hohenlohe auf den aktuellen easyCredit BBL Tabellenführer Telekom Baskets Bonn. Tip-off ist dann vor 500 Zuschauern um 18 Uhr.    

 

Stimme zum Spiel:

Sebastian Gleim: „Wir sind natürlich sehr glücklich. Erstens, hier in Chemnitz zu gewinnen. Denn sie haben ein tolles Team was schon tolle Leistungen abgerufen hat. Deswegen sind wir sehr glücklich über den Sieg hier. Ich bin auch glücklich über 35 Minuten im Spiel. Ich bin nicht darüber glücklich, dass wir für fünf Minuten den Spielrhythmus und unsere Balance abgegeben haben und einen 16:0-Lauf kassieren. Aber wir haben geantwortet. Wir haben Erfahrungen gesammelt wie wir hinten liegen das Spiel drehen, es knapp ist, und wir einen Weg finden das Spiel zu gewinnen. Das haben wir heute getan. Ich denke ein Schlüssel war eben diese Erfahrung, dass wir diese schweren Spiele trotzdem gewinnen können und freuen uns, dass wir so das Jahr hier in Chemnitz beenden können. Und nach der Ankunft bereiten wir uns auf die Telekom Baskets Bonn vor.“

Punkteverteilung

Shorts II (16 Pkt/3 Reb/6 Ass/2 Stl), Lewis (6 Pkt/6 Reb/4 Ass/3 Stl), Savage (1 Reb), Stuckey (13 Pkt/1 Reb/1 Ass), Lasisi (29 Pkt/6 Reb/1 Ass/2 Stl), Harris (8 Pkt/2 Reb/4 Ass/1 Stl), Bleck (9 Pkt/2 Reb/1 Ass/2 Stl), Kindzeka, D. Kovačević, Radosavljević (11 Pkt/6 Reb/1 Ass), Aririguzoh

Viertelergebnisse: 20:27 | 21:23 | 18:24 | 23:18

Teamvergleich  

 

NINERS Chemnitz

HAKRO Merlins

Rebounds

31

29

Assists

24

18

Turnover

19

13

Wurfquoten

Field Goals

55% (34/62)

49% (31/63)

Dreier

39% (7/19)

41% (12/29)

Freiwürfe

100% (7/7)

90% (18/20)

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Tabelle

  1. FC Bayern München26
  2. Telekom Baskets Bonn26
  3. ratiopharm ulm24
  4. MHP RIESEN Ludwigsburg24
  5.   HAKRO Merlins Crailsheim22  
  6. NINERS Chemnitz22
  7. ALBA BERLIN20
  8. Hamburg Towers20
  9. BG Göttingen20
  10. medi bayreuth16
  11. Brose Bamberg16
  12. Basketball Löwen Braunschweig14
  13. MLP Academics Heidelberg12
  14. SYNTAINICS MBC12
  15. FRAPORT SKYLINERS10
  16. JobStairs GIESSEN 46ers08
  17. s.Oliver Würzburg06
  18. EWE Baskets Oldenburg04