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Gut drei Wochen ist es her, als die HAKRO Merlins zuhause im X-MAS Game den neunfachen deutschen Meister Brose Bamberg deutlich mit 93:79 schlugen und damit eine Serie von vier Siegen einleiteten. Jetzt warten die Oberfranken zum Ligarückspiel am Sonntagabend (16.01.2022, 18 Uhr) in der brose ARENA auf die Basketballer aus Hohenlohe. Es ist das Aufeinandertreffen zweier der besten Scorer der easyCredit BBL. Crailsheims Spielmacher TJ Shorts II kommt im Durchschnitt auf 19.8 Punkte pro Partie, Christian Sengfelder, der sich in Bamberg zunehmend als Unterschiedsspieler herauskristallisiert, auf 17.4 Zähler. Damit stehen der quirlige Point Guard und der Power Forward ligaweit auf den Rängen zwei und drei. Die Partie wird ab 17.30 Uhr live auf Magenta Sport übertragen und von Benni Zander und Experte Alex Vogel im Courtside Live Format kommentiert.

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Crailsheim, 14.01.2022. Der neunfache deutsche Meister und einstige Ligaprimus war vor dem Hinspiel gegen die HAKRO Merlins Ende Dezember in der Stierkampfarena stark ins Taumeln gekommen. Nach der Entlassung von Chefcoach Johan Roijakkers sollte Oren Amiel das Bamberger Team wieder auf Erfolgskurs bringen. Doch dieser musste zunächst fünf Spiele bis zu seinem ersten Ligaerfolg gegen den MBC warten. Seither konnten die Rot-Weißen noch ein weiteres Spiel gegen die Hamburg Towers gewinnen. Mit dem kürzlichen 87:75-Erfolg im Rücken empfängt man jetzt die Crailsheimer Basketballer, die unter Sebastian Gleim zum Jahreswechsel mit dem FC Bayern und den Telekom Baskets Bonn gleich zweimal einen amtierenden Tabellenführer schlugen. Darauf folgten jedoch zwei Pflichtspielniederlagen in Folge. Erst das 91:100 am vergangenen Wochenende in Heidelberg, unter der Woche unterlag man dann im FIBA Europe Cup dem ukrainischen Vertreter Kyiv Basket mit 71:73. Davon unbeeindruckt wollen die Zauberer am Sonntagabend zum 17. Spieltag der easyCredit BBL den zweiten Saisonsieg über die Oberfranken einfahren und wieder Plätze gut machen.

Seit dem letzten Meisterschaftsgewinn vor fünf Jahren hinken die Bamberger ihren hohen Erwartungen zunehmend hinterher. Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten ist „Freak City“ in dieser Spielzeit nicht international vertreten. Im September verpasste man – damals noch unter Headcoach Johan Roijakkers, der unter der Woche vom italienischen Erstligisten Openjobmetis Varese verpflichtet wurde – mit einer Halbfinalniederlage gegen Juventus Utena aus Litauen den Einzug in die Basketball Champions League. Zwei Monate später nahm Oren Amiel Platz auf dem heißen Stuhl in Bamberg. Die bisherige Bilanz des neuen Coaches: zwei Siege aus sieben Partien. Frischen Wind soll die Nachverpflichtung Tomas Kyzlink bringen. Der Tscheche lief bis 2021 noch für den FIBA Europe Cup Gegner der Crailsheimer Basketballer Reggio Emilia aus Italien auf. Seine Performance in den ersten drei Spielen für Brose Bamberg kann sich sehen lassen: Durchschnittlich kommt der Shooting Guard in 26 Minuten pro Partie auf 6.7 Zähler und vier Rebounds. Außerdem ging mit Kyzlink an Bord nur eine von drei Begegnungen verloren.

Motor des deutschen Basketball-Aushängeschilds ist der deutsche Nationalspieler Christian Sengfelder. Der Power Forward gehört mit 17.4 Zählern zu den besten Scorern der Liga und liegt nur knapp hinter Crailsheims TJ Shorts (19.8 Punkte). Auch seine sechs Rebounds machen ihn enorm wichtig im Spiel von Headcoach Oren Amiel. Mit diesen Werten erreicht Sengfelder eine Effektivität von über 17 und gehört somit zu den aktuell stärksten Spielern im deutschen Oberhaus. Die Bamberger haben außerdem den zweitbesten Vorlagengeber der Liga in ihren Reihen: Durchschnittlich 7.3 Assists legt der 1,73 Meter kleine Point Guard Justin Robinson pro Spiel auf, kommt zudem auf 12 Punkte. „Freak City“ geht mit einer deutlich längeren Pause ins Heimspiel gegen die Hohenloher. Weil die Auswärtspartie gegen s.Oliver Würzburg auf Ende Januar verlegt wurde, liegt die letzte Begegnung des Tabellenelften bereits über eine Woche zurück. Beim Sieg gegen die Towers aus Hamburg drehte vor allem Omar Prewitt richtig auf. Mit 19 Punkten, 5 Rebounds und 3 Assists war er Topscorer im roten Dress. Auch Akil Mitchell (16) und Patrick Heckmann (11) trafen zweistellig.

Das 71:73 beim ukrainischen Hauptstadtclub Kyiv Basket bedeutete für die HAKRO Merlins die erste Auswärtsniederlage im FIBA Europe Cup. Lange hat es nach einem Sieg für die Crailsheimer Profis ausgesehen, doch gegen Ende der Partie schien die Luft bei den meisten Zauberern zunehmend dünner zu werden. Das lag nicht zuletzt daran, dass Headcoach Sebastian Gleim mit den angeschlagenen Elias Lasisi und Terrell Harris gleich auf zwei Leistungsträger verzichten musste. Obwohl das Spiel in Kiew die wettbewerbsübergreifend zweite Niederlage in Folge für die HAKRO Merlins war, bleiben sie in dieser Spielzeit eine der Überraschungen im deutschen Basketball. So haben es die Hohenloher nicht nur in die zweite Runde des FIBA Europe Cups geschafft, sondern spielen im Februar auch das TOP FOUR in Berlin. Dabei stellte Point Guard TJ Shorts sein Können bislang in allen drei Wettbewerben unter Beweis – zuletzt in Kiew, wo er sich mit 23 Punkten erneut zum Topscorer spielte. In der BBL war der US-Amerikaner lange Zeit mit Abstand erfolgreichster Punktesammler, doch mit überragenden 35 Zählern gegen die NINERS Chemnitz zog Göttingens Kamar Baldwin vorbei (20.8 Punkte) und drängte den Crailsheimer damit auf Platz zwei, gefolgt von Bambergs Sengfelder. Mit Maurice Stuckey haben die Zauberer einen Spieler in ihren Reihen, der das große „B“ noch gut kennen dürfte. In der Saison 2018/19 ging der Shooting Guard in 36 Ligaspielen für die Oberfranken auf Korbjagd. Auch der angeschlagene Lasisi absolvierte 2020 drei Spiele im roten Dress. Crailsheims Headcoach Sebastian Gleim steht bereits zum dritten Mal innerhalb von acht Tagen an der Seitenlinie und weiß, was seine Mannschaft erwartet: „Bamberg hat zuletzt starke Spiele abgeliefert. An den Kräfteverhältnissen hat sich nichts geändert, wir müssen einen Weg finden, eine Chance zu haben. Aber noch wichtiger ist, dass wir uns sowohl körperlich als auch mental erholen und vor allem gesund werden und bleiben“. Neben dem Weihnachtsspiel im Dezember konnten die HAKRO Merlins auch die drei vorausgegangenen Spiele gegen Brose Bamberg gewinnen und wollen diese Serie am Sonntag um einen fünften Erfolg ausbauen.

Die Übertragung auf Magenta Sport startet um 17.30 Uhr im Courtside Live Format. Tipp-off für das Topspiel der Woche ist um 18 Uhr. Benni Zander kommentiert die Partie zusammen mit Alex Vogel als Experte an seiner Seite.

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Tabelle

  1. ALBA BERLIN54
  2. Telekom Baskets Bonn52
  3. FC Bayern München50
  4. MHP RIESEN Ludwigsburg46
  5. ratiopharm ulm44
  6. NINERS Chemnitz44
  7. Hamburg Towers38
  8. Brose Bamberg36
  9.   HAKRO Merlins Crailsheim34  
  10. BG Göttingen32
  11. EWE Baskets Oldenburg28
  12. s.Oliver Würzburg28
  13. Basketball Löwen Braunschweig24
  14. medi bayreuth22
  15. MLP Academics Heidelberg22
  16. SYNTAINICS MBC22
  17. FRAPORT SKYLINERS18
  18. JobStairs GIESSEN 46ers16