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Endlich wieder Basketball in Hohenlohe, endlich wieder Heimspielwochenende in der Stierkampfarena. Nach drei langen Wochen empfingen die HAKRO Merlins am Samstagabend erstmals seit dem 81:76-Erfolg über Tabellenführer Bonn wieder einen Ligakonkurrenten auf heimischem Parkett. Gegner waren die EWE Baskets aus Oldenburg, die vor der Begegnung turbulente Wochen hinter sich hatten: nur zwei Siege aus elf Ligaspielen, seit Mitte November sitzt man auf dem letzten Tabellenplatz fest. Unter der Woche dann die Entlassung von Headcoach Mladen Drijencic. Dessen bisheriger Assistant Coach Alen Abaz stand in Ilshofen als neuer Cheftrainer an der Seitenlinie. Die Zauberer dagegen wollten ihre starke Heimbilanz von bislang sieben Siegen in Serie weiter ausbauen und nach zwei Pflichtspielniederlagen hintereinander wieder als Sieger vom Parkett gehen. Die Partie begann mit einem Blitzstart seitens der Hausherren, die sich bereits im ersten Viertel mit 14 Punkten absetzen und diesen Vorsprung auch über die erste Halbzeit hinaus bis zum Ende der Begegnung halten konnten. Neben Topscorer TJ Shorts gelang auch Jaren Lewis ein Double-Double.

vs. Oldenburg

Crailsheim, 22.01.2022. Neuzugang Jon Axel Gudmundsson, der unter der Woche von Fortitudo Bologna verpflichtet wurde, absolvierte bereits erste Trainingseinheiten mit der Mannschaft und stand am Samstagabend direkt im Kader der HAKRO Merlins. Auch auf Elias Lasisi konnte Sebastian Gleim wieder zurückgreifen, der nach fast dreiwöchiger Verletzungspause sein Comeback feiern durfte. Erneut verzichten mussten die Zauberer dagegen auf Shooting Guard Terrell Harris, der weiterhin angeschlagen ist. Crailsheims Headcoach schickte neben Punktegarant TJ Shorts II auch Jaren Lewis, Maurice Stuckey, Kapitän Fabian Bleck sowie Bogdan Radosavljevic in der Starting Five auf das heimische Parkett. Für die Oldenburger startete der Ex-Merlin Sebastian Herrera, der gebührend im Hexenkessel begrüßt wurde. Center Boggy holte den Sprungball für die Hausherren, Moe Stuckey brachte das Spielgerät direkt im ersten Angriff unter und seine Mannschaft nach wenigen Sekunden in Führung. Die HAKRO Merlins erwischten einen Blitzstart, Fabi Bleck und TJ Shorts sorgten für ein frühes 8:0. Nach nicht einmal zwei Minuten sah sich Oldenburgs Coach Abaz gezwungen, in seine erste Auszeit zu gehen. Cameron Clark verkürzte den Abstand anschließend, doch Shorts verwandelte auch den ersten Dreierversuch für die Hohenloher, der Vorsprung wuchs auf elf Zähler. BBL-Rekordspieler Rickey Paulding sammelte mit einem And-one wichtige Punkte für seine Donnervögel. Dann war es soweit: Nach einem Coast-to-coast von Shorts versenkte Neuzugang Jon Axel Gudmundsson seinen ersten Dreier im Merlin-Dress. Doch die Gäste hatten ihren Fehlstart mittlerweile verdaut und konnten den Rückstand auf die HAKRO Merlins auf acht Punkte verkürzen. Durch einen doppelten Shorts und einen Treffer von Downtown durch Savage war der Abstand jedoch schnell wieder im zweistelligen Bereich. Damit endete ein überragendes erstes Viertel mit 31:17. Point Guard Shorts allein hatte bis hierhin bereits elf Zähler auf dem Konto.

Auch den zweiten Abschnitt eröffneten die Zauberer, Scharfschütze Lasisi zeigte von der Dreierlinie sein Können. Auf eine Neunpunkteserie der EWE Baskets durch Paulding und Michalak folgte ein sehenswerter Alley-Oop von Boggy, der kurz darauf doppelt von der Freiwurflinie nachlegte (42:26). Die Gastgeber brachten ihre Überlegenheit sowohl in der Defensive als auch in der Offensive zum Ausdruck, etwa indem sie doppelt so viele Rebounds für sich bestimmten (16:8) oder durch eine starke Field Goal Quote von 60 Prozent Oberhand bei den Würfen hatten. Mit der mächtigen Stimmung des – nach den aktuell geltenden Auflagen – ausverkauften Hexenkessels im Rücken, drehten die Zauberer weiter richtig auf. Erst verwandelte Aririguzoh per Lay-up, dann brachte Stuckey die Kugel mit einem Dreipunktewurf unter. Beim Halbzeitstand von 53:41 gingen beide Mannschaften in die Kabinen.

Sein zehnter Assist sicherte Shorts bereits zu Beginn des dritten Viertels ein Double-Double. Radosavljevic vergrößerte den Abstand auf die Oldenburger. Es entwickelte sich ein ausgeglichenerer Spielverlauf als noch zu Beginn der Partie. Vorerst konnten die Hausherren ihre Führung verteidigen und die Donnervögel in Schach halten. Durch einen unfreiwilligen Assist von Aririguzoh, der von Shorts angeworfen wurde, landete das Spielgerät schließlich bei Lewis, der den Abstand erneut auf 15 Punkte ausbaute. Kurz darauf betrat Dejan Kovacevic das Parkett und zeichnete sich direkt in seiner ersten Offensivaktion nach Vorarbeit von Neuzugang Gudmundsson mit zwei Zählern aus. Kurz vor Ende des Viertels zeigte Max Heidegger, warum er Topscorer der Oldenburger ist, indem er erst mehrere Zauberer stehen ließ und die Kugel dann von Downtown verwandelte. Doch Jaren Lewis tat es ihm in der letzten Aktion des Abschnitts gleich und sorgte für den 72:55-Endstand.

Damit starteten die finalen zehnt Minuten mit einem 17-Punktevorsprung. Michal Michalalak versenkte von der Dreipunktelinie, bevor Crailsheims Lasisi – ebenfalls dreifach – von der Freiwurflinie einnetzte. Doch dann starteten die Donnervögel eine Siebenpunkteserie und verkürzten den Rückstand auf die Hausherren auf zehn Punkte (75:65). Nach einem Korbleger von Point Guard TJ Shorts gingen die Niedersachsen erneut in die Auszeit. Schafften es die EWE Baskets in der Crunchtime, nochmal an die Zauberer heran zu kommen? Moe Stuckey hatte da etwas dagegen und stellte die alten Kräfteverhältnisse wieder her. Kurz darauf sicherte sich der Scharfschütze nach einem verwandelten Dreier auch noch einen Zusatzfreiwurf durch Foul von Heidegger und wurde dafür von der Stierkampfarena mächtig abgefeiert. Nach einem weiteren Treffer von Boggy zum 87:70 schien der Deckel bereits auf der Partie zu sein. Die Oldenburger machten im gesamten letzten Viertel nicht mehr den Eindruck, als könnten sie sich nochmal so richtig gegen den Rückstand auf beugen. Bennet Hundt zeigte sich zum Ende hin noch einmal dreifach treffsicher von Downtown. Doch mit einem Dunk von Savage nach Zuspiel von Aleksa Kovacevic endete die Partie mit einem verdienten 97:86-Heimsieg – dem achten in Folge – für die HAKRO Merlins Crailsheim. Neben Topscorer TJ Shorts (24 Punkte/ 11 Assists) kam auch Forward Jaren Lewis mit 15 Zählern und 10 Rebounds auf ein Double-Double.

Eigentlich hätten die HAKRO Merlins bereits am Mittwochabend in Italien wieder auf dem Parkett stehen sollen. Doch aufgrund mehrerer Coronainfizierter im Team von Unahotels Reggio Emilia musste die Partie im FIBA Europe Cup verschoben werden. So sind die Zauberer voraussichtlich erst wieder übernächste Woche – ebenfalls international – in Antwerpen gefordert. In der Liga heißt der nächste Gegner zuhause BG Göttingen (Samstag, 05.02.2022 20.30 Uhr).

 

 

Stimme zum Spiel:

Sebastian Gleim: „Wir sind natürlich sehr froh über diesen Erfolg hier in Crailsheim nach einer langen Heimspielpause. Es macht irgendwie süchtig, hier zu spielen. Deswegen war es toll, wieder hier zu sein und vor allem mit dieser Präsenz und Energie. Es kann immer in zwei Richtungen gehen, wenn man Pause hatte: man ist ein bisschen schlafmützig oder man ist hellwach. Wir haben es wieder geschafft, hellwach zu sein. Und vor allem, was mich als Coach natürlich freut: wir sind durch diese Trainingstage, die wir hatten, wirklich einen Schritt nach vorne gekommen. Wir haben offensiv wahrscheinlich eine der stärksten Spiele heute gemacht. Ein kleines Sonderlob auch an Dejan, der vermutlich einer der besten Teammates ist, die man sich vorstellen kann. Er hatte heute auch seine Momente, für die er im Training immer hart arbeitet. Das zeichnet das Spiel heute auch aus, weil jeder seinen Beitrag dazu geleistet hat.“

Punkteverteilung

Shorts II (24 Pkt/2 Reb/11 Ass/3 Stl), Lewis (15 Pkt/10 Reb/3 Ass/2 Stl/1 Blk), Savage (7 Pkt/2 Reb), Stuckey (15 Pkt/3 Reb/1 Stl), A. Kovačević (1 Ass), Lasisi (8 Pkt/2 Reb/3 Ass/2 Stl), Bleck (4 Pkt/4 Reb/3 Ass/ 2 Stl), Kindzeka, D. Kovačević (7 Pkt), Radosavljevic (9 Pkt/4 Reb/1 Ass), Guðmundsson (3 Pkt/2 Reb/4 Ass), Aririguzoh (5 Pkt/1 Reb)

Viertelergebnisse: 31:17 | 22:24 | 19:14 | 25:31

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

EWE Baskets Oldenburg

Rebounds

32

29

Assists

26

17

Turnover

14

15

Wurfquoten

Field Goals

55% (32/58)

48% (29/61)

Dreier

56% (10/18)

41% (12/29)

Freiwürfe

79% (23/29)

70% (16/23)

 

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Tabelle

  1. ALBA BERLIN54
  2. Telekom Baskets Bonn52
  3. FC Bayern München50
  4. MHP RIESEN Ludwigsburg46
  5. ratiopharm ulm44
  6. NINERS Chemnitz44
  7. Hamburg Towers38
  8. Brose Bamberg36
  9.   HAKRO Merlins Crailsheim34  
  10. BG Göttingen32
  11. EWE Baskets Oldenburg28
  12. s.Oliver Würzburg28
  13. Basketball Löwen Braunschweig24
  14. medi bayreuth22
  15. MLP Academics Heidelberg22
  16. SYNTAINICS MBC22
  17. FRAPORT SKYLINERS18
  18. JobStairs GIESSEN 46ers16