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Der Kampf um den verbleibenden Playoff-Platz zieht sich über den letzten regulären Spieltag der easyCredit BBL hinaus. Am Samstagabend empfingen die HAKRO Merlins die NINERS Chemnitz zur Nachholpartie in der heimischen Stierkampfarena. Mit einem Sieg würde man sich den Traum von Platz acht weiter wahren. Entschieden wird das Triell der Crailsheimer mit brose bamberg und der BG Göttingen aber erst am Sonntagabend. Dabei müssen die Zauberer auf Schützenhilfe von den Hamburg Towers und dem FC Bayern Basketball hoffen. Zuvor aber musste das Team von Headcoach Sebastian Gleim selbst ihre Hausaufgaben erledigen und wichtige Zähler aus der Begegnung mit den Sachsen einsacken. Die Hohenloher waren vor der Partie die einzige deutsche Mannschaft, gegen die die Gäste in der BBL noch sieglos sind. Das Hinspiel in der Messe Chemnitz gewannen die Merlins Ende Dezember. Und auch die Partie im Hexenkessel startete vielversprechend. Zur Halbzeit konnten sich die Hausherren mit vier Punkten absetzen. Nach einem starken dritten Viertel holten die Gäste in den letzten Minuten nochmal auf. Am Ende jedoch siegten die HAKRO Merlins mit 95:93, bester Schütze der Hausherren wurde Boggy Radosavljevic mit 22 Zählern. Terrell Harris fuhr mit 21 Punkten und 11 Assists ein Double-Double.

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Crailsheim, 07.05.2022. Neben dem langzeitverletzten Point Guard TJ Shorts, der vor der Begegnung den Preis des besten BBL-Offensivspieler der aktuellen Spielzeit entgegennahm, fehlte den HAKRO Merlins im letzten Hauptrundenspiel auch der nachverpflichtete Mike Caffey, der sich gegen die Fraport Skyliners einen Muskelfaserriss zuzog. Ansonsten konnte Coach Gleim aus dem Vollen schöpfen und schickte neben Forward Jaren Lewis auch die beiden Scharfschützen Maurice Stuckey und Terrell Harris, Kapitän Fabian Bleck und Big Man Bogdan Radosavljevic als Starting Five auf das Parkett. Letzterer holte den Hausherren den Sprungball und eröffnete die Partie per Lay-up. Zauberer Moe Stuckey brachte sein Team von Downtown mit 5:3 in Führung. Doch auch die NINERS waren ab der ersten Sekunde im Spielmodus. Mindaugas Susinskas erspielte den Sachsen mit zwei Dreipunktetreffern einen 6-Punkte-Vorsprung. Nach einer Auszeit der HAKRO Merlins verkürzte Boggy den Abstand. Kaum begonnen, war der Abend für Darion Atkins auch schon wieder vorbei. Der Forward musste bereits nach fünf Minuten und einem disqualifizierenden Foul gegen Radosavljevic die Stierkampfarena verlassen. Anschließend brachte Richmond Aririguzoh die Crailsheimer per Freiwurf und Dunk wieder an die Chemnitzer ran. Nach Eric Washingtons Treffer zum 23:26 war Schluss im ersten Durchgang, der vielversprechend für alle Basketballfans in der Arena Hohenlohe startete.

Direkt zu Beginn des zweiten Viertels glich ‚The Iceman‘ Jon Axel Gudmundsson für die Crailsheimer aus. Nach einem Steal von Käpt’n Bleck brachte Bogdan Radosavljevic die Gäste abermals von Downtown in Bredouille und zwang Coach Rodrigo Pastore ins erste Time-out. Doch den NINERS gelang es trotz starker Gegenwehr der Zauberer immer wieder, sich mit wenigen Punkten abzusetzen. Doch auch Dank der knapp zweieinhalbtausend Zuschauer im Hexenkessel und der enormen Energie von den Rängen konnten sich die Gäste nie wirklich davonreißen. Dann schlug die Stunde des Topscorers aus dem Hinspiel: Elias Lasisi versenkte zwei Würfe in Folge und brachte die HAKRO Merlins mit 40:36 in Führung. Mit Freiwurftreffern von Harris und Lewis bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf sieben Zähler aus. Kurz darauf ging es für die Zauberer mit einer 49:45-Führung in die Kabine.

Der zweite Hälfte begann genau so temporeich, wie die erste endete. Radosavljevic und Lewis sorgten dafür, dass die Chemnitzer trotz Dreipunktetreffer und Korbleger vorerst nicht an die HAKRO Merlins rankamen. Anschließend zauberte Crailsheims Big Man einen No-look-Pass aus dem Hut, den Moe Stuckey von Downtown verwertete und für das 57:50 sorgte. Die Hohenloher ließen die NINERS gar nicht mehr in die Partie kommen, bei einem 12-Punkte-Rückstand ging Pastore in eine weitere Auszeit. Mit seinem verwandelten Zusatzfreiwurf baute Jaren Lewis den Vorsprung weiter aus. Erst kurz vor Ende des dritten Durchgangs gelang den ästen der erste Treffer seit gut sieben Minuten.

Die HAKRO Merlins starteten mit einem 70:57-Vorsprung in finalen Viertel. Doch Nelson Weidemann und Ivan Karacic sorgten für einen Blitzstart der Gäste. Doch Moe Stuckey konterte dem mit all seiner Erfahrung von der Dreipunktelinie und stellte die vorigen Kräfteverhältnisse wieder her (73:62). Die NINERS blieben weiter am Drücker und verkürzten auf vier Zähler. Sie wollten ihrerseits den vierten Rang in der Tabelle verteidigen, um sich somit den Heimvorteil in den Playoffs zu sichern. Mit Harris‘ Halbdistanzwurf zum 78:73 war die Crunchtime im Hexenkessel angebrochen. Weidemann holte zwar die Führung für die Sachsen, doch Crailsheims Kapitän glich kurz vor Schluss für die Hausherren aus. Zauberer Harris erspielte nur unmittelbar danach die Führung. Noch 30 Sekunden auf der Uhr, die Anzeigetafel zeigte 90:90, eine letzte Auszeit der Hausherren. Mit drei verwandelten Freiwürfen entschied Boggy die Partie erst Sekunden vor Schluss. Nach zwei Stunden und 17 Minuten unermüdlichem Kampf gingen die HAKRO Merlins beim 95:93-Endstand als Sieger vom Parkett. Topscorer der Hausherren wurde Bogdan Radosavljevic mit 22 Zählern auf dem Konto. Terrell Harris fuhr mit 21 Punkten und 11 Assists ein Double-Double.

 

 

Stimme zum Spiel:

Sebastian Gleim: „Gratulation zu der tollen Saison der NINERS und dem Playoffs-Einzug. Wir freuen uns sehr über unsere Leistung und unseren Erfolg. Ich denke, dass wir uns im Spiel gesteigert haben. Von Viertel eins zu Viertel zwei und dann zum dritten Viertel, wo es danach aussah, als ob wir eine gewisse Rolle über das Spiel haben. Chemnitz hat dann in Zone und Switching umgestellt. Das hat uns verlangsamt und uns defensiv auch etwas genommen, weil wir nicht mehr diesen Rhythmus hatten wie zuvor. Das ist ein Learning, dass wir das besser machen müssen. Heute haben wir aber Big Plays gemacht. Das haben wir letzte Woche gegen Ulm verpasst. Wir sind sehr glücklich darüber und freuen uns jetzt alle über diesen Erfolg. Heute Nacht und morgen sind wir dann große Towers- und Bayern-Fans und hoffen, dass sie ihre Spiele gewinnen, dass wir diesen letzten Schritt in die Playoffs machen, den wir verdient, aber nicht mehr in der eigenen Hand haben.“

Punkteverteilung

Lewis (13 Pkt/7 Reb/2 Ass/1 Stl), Stuckey (15 Pkt/1 Reb), Lasisi (7 Pkt/1 Reb/2 Ass/1 Stl), Harris (21 Pkt/4 Reb/11 Ass/2 Stl), Bleck (6 Pkt/3 Reb/3 Ass/ 2 Stl), Kindzeka, Radosavljevic (22 Pkt/4 Reb/2 Ass), Gudmundsson (3 Pkt/1 Ass), Aririguzoh (8 Pkt/10 Reb/1 Ass/2 Blk)

Viertelergebnisse: 23:26 | 26:19 | 21:12 | 25:36

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

NINERS Chemnitz

Rebounds

36

42

Assists

22

20

Turnover

9

13

Wurfquoten

Field Goals

45% (28/62)

47% (34/73)

Dreier

41% (13/32)

48% (14/29)

Freiwürfe

76% (26/34)

73% (11/15)

MicrosoftTeams image 18

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Tabelle

  1. Telekom Baskets Bonn14
  2. FC Bayern München14
  3. ALBA BERLIN12
  4. MHP RIESEN Ludwigsburg12
  5. EWE Baskets Oldenburg12
  6. BG Göttingen08
  7. Veolia Towers Hamburg08
  8. ROSTOCK SEAWOLVES08
  9. NINERS Chemnitz06
  10. MLP Academics Heidelberg06
  11.   HAKRO Merlins Crailsheim06  
  12. ratiopharm ulm06
  13. Würzburg Baskets06
  14. Brose Bamberg06
  15. Basketball Löwen Braunschweig04
  16. SYNTAINICS MBC04
  17. medi bayreuth04
  18. FRAPORT SKYLINERS02