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Weihnachtsspiel gegen die Rostock Seawolves! Endlich fand das traditionsreiche Weihnachtsspiel der HAKRO Merlins wieder statt. Die Merlins wollten die Euphorie der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Arena Hohenlohe für sich nutzen und zum letzten Heimspiel des Jahres mit einem Sieg in die Feiertage starten. Doch Rostock erwischte den besseren Start und war nach dem ersten Viertel bereits mit zehn Zählern in Führung. Die Merlins kamen zwar immer wieder näher heran, doch jeder Lauf der Hausherren wurde prompt gestoppt und gekontert. Somit stand am Ende eine 91:103-Niederlage auf der Anzeigetafel.  

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Crailsheim, 23.12.2022. Bereits über 20 Minuten vor Sprungball war die ausverkaufte Arena Hohenlohe voll. Die Weihnachtsshow begann und alle Zuschauer wurden in den Bann des traditionsreichsten Spiels der Merlins gezogen. Zur vorweihnachtlichen Bescherung gehörte auch die Vertragsverlängerung der VR Bank um fünf weitere Jahre, die Hutini unmittelbar vor Spielbeginn bekanntgab. Kurz darauf ging es dann auch sportlich zur Sache. Zum diesjährigen Weihnachtsspiel war der starke Aufsteiger aus Rostock zu Gast in Ilshofen und zeigte sich unbeeindruckt von der lautstarken Atmosphäre der Merlins-Fans. So erwischten die Hanseaten den besseren Start. Doch die Zauberer hatten mit Livingston II und Stephens die passenden Antworten parat. In einer kurzweiligen Anfangsphase zeigten sich die Gäste aber zielsicherer und waren nach sieben Minuten zweistellig in Front. Vrcic nach Zauberpass von Boggy und Mikalauskas von Downtown brachten die Hausherren wieder etwas näher heran. Dann war es der litauische Forward, der durch eine starke Defense seinen Gegner zum nächsten Turnover zwang. Dennoch startete Rostock vor allem von der Dreierlinie heiß und ging mit 25:15 in die erste Viertelpause.   

Und aus dieser heraus ließen es die HAKRO Merlins krachen. Erst verwandelte Maxhuni trotz Foul und sorgte für das Drei-Punkt-Spiel, dann bediente er Mikalauskas, der von jenseits der 6,75-Meter-Linie einnetzte. Nun waren die Zauberer voll im Spiel, aber Rostock startete seinerseits wieder einen Lauf, auch weil die Würfe fielen, die sich bei den Gastgebern nicht in den Korb drehen wollten. So waren die Seawolves nach einem 9:0-Lauf wieder deutlicher in Führung (26:37; 15. Minute). Livingston II aus der Mitteldistanz und Stephens via Drive sorgten für offensive Akzente, doch Roland verwandelte mit Ablauf der Schussuhr erneut einen Kunstwurf. Dann wurde es hektisch – und Stephens ließ es krachen! Dieser Dunking setzte nochmal neue Energie frei, die Arena war einmal mehr voll da. Nun zeigte auch Boggy auf beiden Enden des Feldes seine Stärken – erst blockte er seinen Gegenspieler beim Dunk, dann netzte er ebenso spektakulär am anderen Ende selbst ein. Doch der Aufsteiger blieb unbeeindruckt und war vor allem von außen weiterhin brandgefährlich, sodass es mit einem 37:48-Rückstand in die Kabine ging.       

Und aus dieser heraus tankte sich Midtgaard unter dem Korb zu seinen zwei Zählern, Stephens tat es ihm von der Freiwurflinie gleich. Dann war es erneut der der dänische Center, der es krachen ließ. Nach zwei Fastbreak-Layups durch Maxhuni und Vrcic verkürzten die Merlins auf acht Zähler. Nun konnten die Hausherren ihre Dreierquote nach oben schrauben – Maxhuni und Mikalauskas trafen und die Menge tobte einmal mehr. Doch die Hohenloher ließen weiterhin zu viele Körbe zu. Obwohl sie immer wieder durch starke Defense-Sequenzen, wie dem Block von Stephens, auffielen, konterte Rostock jeden kleinen Lauf der Merlins sofort. Nach dem tiefen Dreier von JeQuan Lewis zogen die Norddeutschen wieder auf 15 Punkte davon. Boggy antwortete mit zwei Dreiern, dann tat es ihm Stuckey gleich. Vrcic traf den letzten Wurf des Viertels – ebenfalls von Downtown. Damit kämpften sich die HAKRO Merlins in den Schlussminuten des dritten Viertels nochmal heran, mit 67:77 ging es in die letzten zehn Spielminuten.  

Die Stierkamparena kochte. Und davon beflügelt startete die Mannschaft der Zauberer. Stück für Stück schrumpfte der Rückstand. Erst war es Livingston II mit seinem And-one, dann Vrcic per Dreier – 73:79 und Auszeit Rostock. Die Merlins fighteten, doch die individuelle Qualität von Lewis und Alston auf Seiten der Rostocker konterte. Wieder waren es zehn Punkte Rückstand. Boggy dunkte und Mikalauskas traf von Downtown, doch auf der anderen Seite kassierte Radosavljevic, genau wie Coach Markovic, ein technisches Foul. Generell kamen die Seawolves nun häufig an die Linie und hielten den zweistelligen Vorsprung ihrerseits aufrecht. Dann war es der überragende Mann des Spiels, JeQuan Lewis. Rostocks Point Guard traf seinen achten Feldwurf, machte die 100 voll und brachte sein Team vollends auf die Siegerstraße. Knapp 90 Sekunden später endete das Weihnachtsspiel mit einer 91:103-Niederlage.

Im letzten Heimspiel 2022 mussten sich die HAKRO Merlins also geschlagen geben, doch bereits am zweiten Weihnachtstag möchten sie das Kalenderjahr mit einem Sieg beenden. Dann sind die Hohenloher zu Gast in Würzburg. Sprungball in der tectake Arena ist um 15 Uhr. Das nächste Heimspiel steigt dann im neuen Jahr. Am 7. Januar ist Heidelberg zu Gast in Ilshofen. Tickets für das Spiel sind unter https://hakro-merlins.reservix.de verfügbar.

Stimme zum Spiel

Nikola Markovic: „Ich möchte den Rostock Seawolves und deren Staff für den Sieg gratulieren. Sie haben heuten einen guten Job gemacht. Als Team müssen wir unsere Defense verbessern. Dass Rostock deutlich häufiger an die Freiwurflinie kommt liegt weniger an den Schiedsrichtern, als an der Art unserer Verteidigung. Wir müssen physischer spielen und dürfen keine 103 Punkte zulassen. Deshalb müssen wir uns diesem Problem stellen und einen Weg finden diese zu lösen. Es war eine unglaubliche Stimmung in der Halle und ich möchte mich bei allen Fans für die Unterstützung bedanken. Wir haben nicht aufgegeben, aber am Ende hat es einfach nicht für einen Sieg gereicht.“

Scouting

Viertelergebnisse: 15:25 I 22:23 I 30:29 I 24:26

 

HAKRO Merlins

Rostock Seawolves

Rebounds

28

35

Assists

24

14

Turnover

14

17

Wurfquoten

Field Goals

51% (36/71)

57% (34/60)

Dreier

32% (11/34)

44% (12/27)

Freiwürfe

67% (8/12)

82% (23/28)

 

#

Merlin

Punkte

Rebounds

Assists

Steals

Blocks

Turnover

Minuten

0

Mikalauskas

14

3

3

2

1

2

22:12

1

Lewis

0

2

0

0

0

1

4:22

2

Stephens

11

5

0

0

3

1

23:47

3

Stuckey

8

1

1

1

0

1

24:11

4

Baggette

-

-

-

-

-

-

DNP

5

Maxhuni

14

1

9

2

0

3

23:28

7

Livingston II

11

2

5

2

0

2

16:32

9

Bleck

0

2

2

2

0

1

19:42

11

Kindzeka

0

0

1

0

0

0

3:20

13

Vrcic

10

1

1

0

0

0

22:26

15

Boggy

10

1

2

0

1

1

22:25

33

Midtgaard

13

7

0

0

0

2

17:35

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Tabelle

  1. ALBA BERLIN28
  2. Telekom Baskets Bonn28
  3. FC Bayern München24
  4. BG Göttingen20
  5. NINERS Chemnitz18
  6. EWE Baskets Oldenburg20
  7. MHP RIESEN Ludwigsburg18
  8. Würzburg Baskets16
  9. ROSTOCK SEAWOLVES14
  10. ratiopharm ulm14
  11.   HAKRO Merlins Crailsheim14  
  12. Brose Bamberg14
  13. Veolia Towers Hamburg12
  14. SYNTAINICS MBC12
  15. MLP Academics Heidelberg10
  16. FRAPORT SKYLINERS08
  17. Basketball Löwen Braunschweig08
  18. medi bayreuth06