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Für die HAKRO Merlins auch im zweiten Viertelfinalspiel nichts zu holen

Die nächste bittere Niederlage mussten die HAKRO Merlins gegen die Gießen 46ers einstecken. Im zweiten Aufeinandertreffen der beiden Klubs konnten sich erneut die Hessen mit 89:79 durchsetzen. Damit geht es für die Zauberer am Mittwoch ins Do-or-Die-Spiel.

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Gießen, 10.05.2026. Das erste Spiel in der Runde der besten Acht konnten die HAKRO Merlins nicht für sich entscheiden. Am Sonntagmittag bekamen die Crailsheimer dann die Chance zum Ausgleich. Mit einem vollen Kader reiste Headcoach David McCray nach Hessen uns schickte Tyreese Blunt, Brock Gardner, Anthony Gaines, Xavier Johnson und Marvin Ogunsipe in der Starting Five ins Spiel.

Mit viel Energie starteten die Zauberer ins Spiel. Viel hatten sich die Crailsheimer vorgenommen, mit einem erfolgreichen Sprungball startete Blunt sofort den Angriff und netzte nur drei Sekunden nach Tip-Off zum ersten Mal ein. Auch der erste Drei-Punkt-Wurf ließ nicht lange auf sich warten, von Downtown netzte Gardner ein.  Das Tempo des Spiels zog nun an, aus der Ferne netzte Shahid ein, ehe de Oliveira von der Freiwurflinie auf fünf Zähler Vorsprung stellte (9:14, 6. Minute). Nun drehte jedoch Maier auf, mit vier Punkten, einem Steal und einem Rebound verhalf der Center den 46ers zum Ausgleich, den Benzing von der Freiwurflinie realisierte (21:21, 9. Minute). Und auch die nächste wichtige Aktion kam vom Veteranen. Mit einem erfolgreichen Drei-Punkt-Wurf stellte Benzing auf die erste Gießener Führung und stellte zur ersten Unterbrechung auf 25:22.

Die ersten Punkte des zweiten Spielabschnitts ließen dann jedoch auf sich warten. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste vergaben ihre Chancen, bis Blunt nach über zwei Minuten von Downtown das Scoring eröffnete und wieder den Ausgleich schaffte. Spektakulär konterten die Gießener jedoch, als Warnholtz von der Drei-Punkt-Linie den Wurf trotz Foul anbrachte und mit anschließendem And-One wieder abrückte. Der anschließende Dunk der Hessen brachte Headcoach David McCray zu seiner ersten Auszeit (31:25, 14. Minute). Die folgenden Minuten gestalteten sich jedoch nicht erfolgreicher. Während den Crailsheimern kein Treffer gelang, bauten die Hausherren einen zweistelligen Vorsprung auf. Johnson war es schließlich, der die Durststrecke der Zauberer nach einem Foul beendete (35:27). Weiterhin blieb das Momentum bei den Hessen, mit dem Dreier zur 40:27-Führung rief David McCray seine Jungs erneut an die Seitenlinie. Davon aufgeweckt, verkürzte erst Gaines von Downtown, ehe Shahid mit dem And-One wieder auf zehn Punkte stellte. Mit dem Buzzer Beater erhöhte Blunt auf 48:38 zur Pause.

Mit dem Seitenwechsel starte dann die Mission Führungswechsel. Gardner addierte knapp zehn Sekunden nach dem Spielstart zwei Zähler zum Score, per Korbleger verkürzte der Big Man anschließend zum einstelligen Rückstand (50:42, 22. Minute). Weiter heranarbeiten konnten sich die Zauberer jedoch nicht, als Kovacevic und anschließend Norl wieder Abstand brachten. Die Gäste aber weiter gewillt wieder aufzurücken, erarbeiteten sich wieder mehr Präsenz im Spiel und rückten bis auf sieben Punkte ran (59:52, 27. Minute). Gießen behielt aber weiter die Oberhand, mit der Schlussirene netzte Warnholtz ein und stellte auf 67:55 für die letzte Unterbrechung.

Auch die finalen zehn Minuten eröffneten die Gäste, Gardner traf für zwei Punkte die Reuse. Benzing egalisierte jedoch postwendend. Erneut verkürzte Johnson auf zehn Zähler, im Folgenden gelang aber keinem der beiden Klubs weitere Punkte. Erst knapp zwei Minuten später war es Kapitän Stuckey, der zwei weitere Zähler auf das Konto der Merlins addierte. Für die Hausherren kam dann rund eine Minute später die Erlösung. Mit einem And-One und anschließendem Korbleger zogen die 46ers wieder etwas weg, David McCray unterbrach das Spiel mit einer weiteren Auszeit (76:63, 35. Minute). Euphorisiert davon brachte de Oliveira per Dunk die nächsten Punkte der Zauberer. Wie gemauert stand der zweistellige Vorsprung jedoch. Rückten die Hohenloher wieder etwas ran, bauten die Gießener wieder aus. Mit 89:79 endete schließlich die intensive Partie, Topscorer der Merlins wurde Anthony Gaines, der 16 Zähler beitrug. Ebenfalls zweistellig steuerten Brock Gardner (14) und Vinnie Shahid (13) bei.

Für die Gießener gibt es damit den ersten Matchball im kommenden Spiel. Diesen zu vereiteln ist das Ziel der Zauber. Sprungball des Heimspiels ist am Mittwochabend um 19:30 Uhr in der Arena Hohenlohe. Tickets sind online erhältlich, Sporteurope.tv überträgt zudem die Partie live.

 

Scouting – Spiel gegen Gießen

Viertelergebnisse: 25:22 | 23:16 | 19:17 | 22:24

Teamstatistiken

Kategorie HAKRO Merlins Gießen 46ers
Rebounds 33 45
Assists 13 20
Turnovers 6 12
Field Goals 36% (23/64) 47% (27/57)
Dreier 26% (8/31) 37% (7/19)
Freiwürfe 76% (25/33) 76% (28/37)

Spielerstatistiken – HAKRO Merlins

# Spieler Punkte Rebounds Assists Steals Blocks Turnovers Minuten
0 Blunt 9 1 1 0 0 0 24:30
1 De Oliveira 7 0 0 1 1 0 20:19
3 Stuckey 2 1 0 0 0 0 5:54
4 Gardner 14 4 1 0 0 1 20:36
7 Santana 0 0 0 0 0 0 1:06
9 Gaines 16 5 1 0 0 1 30:30
10 Otto 2 0 2 0 0 0 11:12
11 Johnson 7 1 3 0 0 1 24:41
21 Isemann 1 4 0 0 0 0 12:42
22 Madlock 0 0 0 0 0 0 4:33
26 Ogunsipe 8 11 3 0 0 1 23:03
99 Shahid 13 3 2 0 0 2 20:54
David McCray
Erstmal Glückwunsch an Gießen, das haben die sehr gut gemacht. Es haben heute viele anders erwartet, aber Gießen ist eben auch nicht der typische siebte Platz. Die Mannschaft hat vor der Saison auch ganz klar das Ziel des Aufstiegs ausgerufen. Sie waren auch ganz klarer Favorit für den Aufstieg. Sie haben sehr gut nachverpflichtet in der Mitte der Saison und spielen sehr guten Basketball. Ich glaube unsere beiden Mannschaften sind vom Talent-Level sehr ähnlich und wenn man sieht, wie erfahren ihre Spieler sind ist es echt schwer. Trotzdem müssen wir es besser machen, was wir heute einfach nicht geschafft haben. Trotzdem würde ich mir wünschen, wenn wir ein Spiel bekommen, in dem die Spieler mehr spielen dürfen. Wo die Schiedsrichter nicht jeden Kontakt pfeifen. Wir sind beide physische Mannschaften und ich würde mir wünschen in der dritten Begegnung mehr Spielfluss sehen zu können.
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David McCray
Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim