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Durch die Konkurrenz am Wochenende stark unter Druck gesetzt, wollten die HAKRO Merlins Crailsheim unbedingt gegen ratiopharm ulm gewinnen. In einem äußerst ausgeglichenen Spiel, hatten beide Teams große Probleme mit ihren Dreiern. In der Crunchtime behielten letztendlich die Gäste das glücklichere Ende für sich. Mit 79:82 endete das Spiel.

PHILIPPREINHARD.COM HAKRO Merlins Berlin 0290

Crailsheim, 18.04.2019. Das Spiel begann sehr ruhig, doch nach zwei Minuten nahm es richtig Fahrt auf. Den innerhalb einer Minute vergaben die HAKRO Merlins drei Turnover, welche die Ulmer für einfache Fastbreak-Punkte nutzen konnten und Tuomas Iisalo zur ersten Auszeit zwangen. Die Anfangsphase der Crailsheimer war von Fehlern und Fouls geprägt, weshalb die Gäste mit 10:23 in Führung gehen konnten. Vor allem die vielen, erfolgreichen Schnellangriffe von ratiopharm ulm schmerzten. Die Zauberer brauchten lange, um in das Spiel zu finden. Erst am Ende konnten die HAKRO Merlins auf 21:27 verkürzen.

Das zweite Viertel startete ausgeglichen. Beide Teams waren jetzt fast nur von jenseits der Dreierlinie erfolgreich. Die Crailsheimer waren in der Defense nun deutlich fokussierter. Mit einem 10:0-Lauf glichen die Hausherren, in Person von Philipp Neumann, zum 33:33 aus. Der Center war es auch, der in dieser Phase kaum zu stoppen war (13 Punkte und 4 Rebound im zweiten Viertel). Nach einer Auszeit zeigten sich auch die Männer von Thorsten Leibenath wieder deutlich präsenter und kämpften sich die Führung zurück. Die Zauberer blieben jedoch auf dem Gaspedal und konnten etwas mehr als eine Minute vor Schluss mit 46:45 in Führung gehen. Nach einer Reihe von Freiwürfen, für ratiopharm ulm, endete die erste Hälfte mit 48:51.

Die zweite Halbzeit ließ über zwei Minuten auf die ersten Punkte warten und auch danach waren Treffer in einen der beiden Körbe Mangelware. Nach fünf Minuten waren erst fünf Punkte gefallen. Aufgrund dessen schaffte es keine Mannschaft sich ernsthaft abzusetzen. In den Schlussminuten schienen wieder die Männer von Tuomas Iisalo das Momentum für sich zu gewinnen. Mit 62:60 ging es in die letzte Pause des Abends.

Die Partie blieb auch in den letzten zehn Minuten hart umkämpft, was sich auch an den vielen Fouls wiederspiegelt. Nach zwei Minuten musste Joschka Ferner, mit seinem fünften Foul, das Match vorzeitig beenden. Die Ulmer erarbeiteten sich die Führung wieder zurück und zogen auf 64:70 davon. Vor allem fehlte den Crailsheimern weiter das Zielwasser. 2:30 Minuten vor Schluss glich Sherman Gay zum 73:73 aus, ehe Dwayne Evans die Gäste wieder in Front brachte. 75:77 stand es 60 Sekunden vor dem Ende, dann stellte Javonte Green auf 75:79. Per Freiwurf erhöhte Evans auf 75:80 und führte so die Vorentscheidung herbei. Mit 79:82 endete die Partie zu Gunsten der Gäste.

Stimmen zum Spiel

Tuomas Iisalo: „Ulm kam mit hoher Intensität raus. Ich glaube wir waren die Glücklicheren der ersten Halbzeit, in einem sehr engen Spiel. Es war ein ganz anderes Spiel als die vorherigen. Philipp Neumann hat uns besondere Energie von der Bank gegeben. Er hatte eine physische Präsenz. Am Ende konnte alles passieren. Wir hatten ein kleines Fenster, um zu gewinnen, aber es reichte nicht. Wir haben in der zweiten Hälfte viele Dreier nicht getroffen und es trotzdem weiter versucht. Das passiert nicht oft. Am Sonntag steht ein schweres Spiel in München an.“

Ingo Enskat: „Einsatz und Kampf haben heute gestimmt. So wünscht man Tuomas und den Jungs auch wirklich, dass sie sich belohnen und den Sieg einfahren. Doch dann dürfen wir in diesen Spielen nicht so viele unnötige Ballverlust produzieren, mit denen wir und das Leben schwer machen, wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen.“

Statistik

Das Personal

Russell (2 Pkt), Madgen (7 Pkt), Turner (18 Pk/ 7 Ass/ 3 Stl), Herrera (6 Pkt), Wysocki (11 Pkt), Neumann (17 Pkt/ 8 Reb), Ferner (6 Pkt), Lawson (1 Stl), Gay (5 Pkt), Thompson (7 Pkt/ 9 Reb), Urbansky (DNP)

Viertelergebnisse: 21:27 | 27:24 | 15:9 | 17:22

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

Ulm

Rebounds

35

43

Assists

16

19

Turnover

14

13

 

Wurfquoten

Field Goals

37% (23/63)

40% (26/65)

Dreier

23% (7/30)

18% (4/22)

Freiwürfe

84% (26/31)

76% (26/34)

Homepage

Tabelle

  1. FC Bayern München62
  2. EWE Baskets Oldenburg56
  3. ALBA BERLIN54
  4. RASTA Vechta48
  5. Brose Bamberg44
  6. ratiopharm ulm40
  7. Telekom Baskets Bonn36
  8. Basketball Löwen Braunschweig34
  9. s.Oliver Würzburg34
  10. MHP RIESEN Ludwigsburg32
  11. FRAPORT SKYLINERS32
  12. medi bayreuth28
  13. GIESSEN 46ers26
  14. BG Göttingen22
  15. SYNTAINICS MBC20
  16.   HAKRO Merlins Crailsheim18  
  17. Eisbären Bremerhaven16
  18. Science City Jena10