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Für das letzte Gruppenspiel bekam es die junge Crailsheimer Mannschaft mit den EWE Baskets Oldenburg zu tun. Die schönste Nachricht des Tages kam vom Trainerteam, die beide ihre Verträge vor dem Spiel verlängerten. Im Spiel präsentierten sich die HAKRO Merlins erneut über 40 Minuten kämpferisch und moralisch bockstark. Bis in die Schlusssekunden hielt die junge, deutsche Truppe den Sieg und das Erreichen des Viertelfinals möglich. Am Ende musste das Team eine hauchdünne 83:85-Niederlage hinnehmen.

Bild Ende Oldenburg WEB

München, 12.06.2020. An der Personalfront änderte sich auf Seiten der HAKRO Merlins Crailsheim nichts. Ohne amerikanische Importspieler, dafür aber mit viel Jugend ging es für die Zauberer gegen Oldenburg. Nach zerfahrenen zwei Anfangsminuten zog Tuomas Iisalo sehr schnell seine erste Auszeit. Im Angriff hatten die Crailsheimer große Probleme mit aufmerksamen EWE Baskets. Doch auch die Donnervögel hatten Schwierigkeiten mit aggressiven Merlins. Nach einigen Minuten fanden die Hohenloher-Franken besser in ihre offensiven Plays und Aleksa Kovacevic glich zum 12:12 aus. 16:20 führten die Norddeutschen vor dem zweiten Spielabschnitt.

Das Spiel gestaltete sich zu Beginn des zweiten Viertels sehr unterhaltsam und David Brembly lief auf Merlins-Seite heiß. Da die Oldenburger im Angriff ebenfalls immer eine gute Möglichkeit fanden, blieben sie weiter vorn und bauten den Vorsprung aus. Abschütteln ließ sich die kämpferische Iisalo-Truppe jedoch nicht und hielt den Rückstand im einstelligen Bereich. 38:44 lautete der Zwischenstand zur Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die HAKRO Merlins dran und Maurice Stuckey schloss einen 7:0-Lauf zum 45:48 ab. Die Baskets hatten, trotz individueller Überlegenheit, Mühe die beherzt auftretenden Zauberer auf Abstand zu halten. Per Dreier traf Seba Herrera zum 57:58 und brachte sein Team auf einen Punkt ran. Nach mehreren punktlosen Sequenzen war es wieder der Kapitän der die Merlins erstmals in der Partie in Führung brachte. 62:60 hieß es vor dem Schlussabschnitt.

Ein Schlagabtausch ergab sich in den letzten zehn Minuten. Die Crailsheimer agierten defensiv weiter intensiv und machten den Oldenburgern das Leben schwer. Obwohl Bleck, Brembly, Herrera und Stuckey auch im vierten Spiel in Folge viele Spielminuten sammeln mussten, blieben die HAKRO Merlins konzentriert und hielten die Siegchance und die Möglichkeit auf das Erreichen des Viertelfinals am Leben. Mit Dejan Kovacevic stellte der dritte Merlins-Spieler im Laufe des Turniers seine persönliche Bestleistung auf, mit 16 Punkten. An der Freiwurflinie war den Zauberern jetzt die schwindenden Kräfte im Schlussviertel anzumerken, doch entmutigen ließen sie sich davon nicht. Die letzten zwei Minuten gestalteten sich hochspannend. Durch Dreier auf beiden Seiten wechselte die Führung laufend. 49 Sekunden vor dem Ende zog Tuomas Iisalo, beim Stand von 78:80, ein Timeout. Moe Stuckey machte den Wurf zum 81:80 rein. Nach Freiwürfen von Braydon Hobbs verwandelte Seba Herrera zum 83:82. Das bessere Ende behielten jedoch die Oldenburger und siegten aufgrund von einem Last-Minute-Korbleger von Karsten Tadda mit 85:83.

Für die Crailsheimer geht es am Dienstag darum, ihre engagierten Auftritte mit einem Sieg zu belohnen. Dann treten die HAKRO Merlins im Spiel um Platz neun gegen den Fünftplatzierten der Gruppe B an. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich am Wochenende.

Stimme zum Spiel:

Ingo Enskat: „Das war ein tolles Spiel von den Jungs. Wir können stolz sein, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Am Ende waren es ein paar verfehlte Freiwürfe und in der Schlussphase haben wichtige Würfe nicht den Weg in den Korb gefunden. Wir hatten die Möglichkeit noch in die Verlängerung zu kommen und mit fünf Punkten zu gewinnen. Das hätte die Chance aufrecht erhalten, doch noch eine Runde weiterzukommen. Aber ansonsten braucht keiner den Kopf hängen lassen. Die Mannschaft präsentiert sich hier stark und man sieht, dass es ein eingeschweißtes Team ist. Mich hat auch gefreut, dass die Jungs am Tag der Vertragsverlängerung der Coaches noch einmal ein richtiges Zeichen gesetzt hat. Das zeigt, was für eine gute Arbeit er gemacht hat. Jetzt hoffen wir, dass wir das Turnier mit einem guten letzten Spiel abschließen können und alle mit einem guten Gefühl nach Hause fahren.“

Punkteverteilung

Carpenter (3 Pkt), Stuckey (17 Pkt/2 Reb/4 Ass/1 Stl), A. Kovacevic (7 Pkt/1 Reb/6 Ass/2 Stl), Herrera (16 Pkt/2 Reb/2 Ass), Brembly (14 Pkt/6 Reb/2 Ass), Bleck (7 Pkt/10 Reb/7 Ass/1 Stl/1 Blk), Ogunsipe (3 Pkt/5 Reb/1 Stl/1 Blk), Lazic(DNP), D. Kovacevic (16 Pkt/2 Reb/2 Ass)

Viertelergebnisse: 16:20 | 22:24 | 24:16 | 21:25

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

Oldenburg

Rebounds

30

40

Assists

23

19

Turnover

15

12

Wurfquoten

Field Goals

55% (31/56)

43% (30/70)

Dreier

41% (12/29)

36% (10/28)

Freiwürfe

56% (9/16)

75% (15/20)

100% MERLIN - die Mitgliedschaft im Förderverein

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Tabelle

  1. FC Bayern München38
  2. MHP RIESEN Ludwigsburg34
  3.   HAKRO Merlins Crailsheim30  
  4. ALBA BERLIN28
  5. EWE Baskets Oldenburg26
  6. RASTA Vechta24
  7. Brose Bamberg24
  8. s.Oliver Würzburg22
  9. BG Göttingen22
  10. ratiopharm ulm20
  11. Basketball Löwen Braunschweig18
  12. medi bayreuth18
  13. JobStairs GIESSEN 46ers12
  14. FRAPORT SKYLINERS12
  15. Telekom Baskets Bonn08
  16. SYNTAINICS MBC06
  17. Hamburg Towers06