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Der zweite easyCredit BBL-Spieltag führte die HAKRO Merlins Crailsheim in den hohen Norden nach Oldenburg. Die EWE Baskets wollten nach der Auftaktniederlage in Chemnitz vor heimischer Kulisse ihren ersten Saisonsieg einfahren, während die Zauberer nach dem Auftakterfolg gegen Würzburg mit Selbstvertrauen zu den Donnervögeln reisten. Dies spürte man von Beginn an in der EWE Arena, mit einem Acht-Punkte-Vorsprung gingen die Hohenloher in das zweite Viertel. Doch dann brachten die Gastgeber ihre Stärken auf das Parkett und konnten sich zwischenzeitlich ihrerseits eine Elf-Punkte-Führung herausspielen. Gegen Ende des Spiels drehten die Merlins wieder auf, die letzten Aktionen des Spiels gehörten jedoch Oldenburg, sodass sich die Baskets in einer nervenaufreibenden Schlussphase mit 82:79 durchsetzen konnten. Erfolgreichste Werfer für die Gäste waren Jaren Lewis (23 PKT) und Maurice Stuckey (19 PKT).

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Foto: Andreas Burmann

Oldenburg, 28.09.2021. Auswärtsauftakt für die Zauberer: Die HAKRO Merlins reisten nach Oldenburg, um den Tabellenfünften der Vorsaison herauszufordern.  Unter besonderen Vorzeichen stand die Partie vor allem für Seba Herrera und Maurice Stuckey. Der Deutsch-Chilene Herrera spielte drei Spielzeiten für die Merlins und wechselte 2020 in den Norden. Stuckey dagegen stand 2014-2015 auf Seiten der Donnervögel, seit 2019 spielt der ehemalige Jugendnationalspieler für die Hohenloher. Gemeinsam mit TJ Shorts II, Jaren Lewis, Fabian Bleck und Bogdan Radosavljevic bildete „Moe“ die Starting Five der Gäste. Jared Savage fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus, der Belgier Elias Lasisi fehlte weiterhin verletzungsbedingt. Sein Shooting Guard Kollege Stuckey sorgte für die ersten fünf Punkte für die HAKRO Merlins. Gegen seinen Ex-Verein war er direkt zu Beginn des Spiels besonders motiviert, nach fünf Minuten stand er bereits bei zehn Zählern. Generell kamen die Crailsheimer richtig gut in die Partie und konnten sich in den ersten acht Minuten einen 23:14-Vorsprung herausspielen. Ein sehr starkes erstes Viertel der Gäste endete mit 17:25.

Den besseren Start des zweiten Spielabschnitts erwischen dann aber die EWE Baskets und konnten den Rückstand bis zur 16. Spielminute egalisieren. Nun trafen die Oldenburger um Paulding, Herrera und allen voran Heidegger (10 Punkte, 1. Halbzeit) ihre Drei-Punkte-Würfe. So gingen die Gastgeber mit 43:40 in die Kabine, das zweite Viertel entschieden die Donnervögel mit 26:15 für sich. 

Auch der zweite Durchgang begann unglücklich aus Sicht der Gäste, bei einem Korbleger von Odiase entschieden die Schiedsrichter auf ein unsportliches Foul von Boggy, nach dem Dreier von Pjanic führten die Oldenburger mit 52:45. Der ehemaliger Gießener spielte sich in der Phase ins Rampenlicht, im Fastbreak lies er es via Dunking krachen. Für die HAKRO Merlins war nun Jaren Lewis mit einigen Drives zum Korb erfolgreich, doch dank der starken Offense der Oldenburger blieb der Rückstand der Crailsheimer konstant. Nach einem starken Rebound von Aririguzoh kam der Center zum Korbleger und verkürzte eine Minute vor der letzten Viertelpause auf einen Fünf-Zähler-Rückstand. Mit der letzten Aktion des dritten Viertels traf Tarrell Harris einen wichtigen Wurf von Downtown und verkürzte auf 68:65.   

Und zu Beginn des Schlussabschnitts knüpfte der US-Guard daran an – erneut traf er von der Drei-Punkte-Linie. Ausgleich! Danach war es wieder der zu Beginn so starke Maurice Stuckey, der mit fünf Punkten in Folge die HAKRO Merlins in Führung brachte. Das letzte Viertel hatte alles zu bieten – nach dem Lauf der Gäste kamen die Hausherren zu fünf schnellen Zählern – Crailsheims Coach Gleim reagierte sofort mit einer Auszeit (73:75, 34. Minute). Nun wurde es endgültig zum echten Nervenkitzel. Zwei Minuten vor der Schlusssirene führten die Zauberer, nach vier Punkten durch Oldenburgs Center Odiase schwenkte das Momentum über zu den Gastgebern. In den letzten Angriffen war das Wurfglück nicht mehr auf Seiten der Zauberer, sodass Oldenburg das Spiel knapp mit 82:79 für sich entschied.   

Nach einer starken Merlins-Aufholjagd im dritten Viertel behielt der Basketball Champions League-Teilnehmer und Vorjahresfünfte EWE Baskets in den Schlussminuten die Oberhand und entscheid den Nervenkitzel noch für sich. Für die Zauberer überzeugten in Abwesenheit von Savage und Lasisi vor allem Jaren Lewis mit 23 Zählern und Maurice Stuckey (19 Punkte). Auf Seiten der Gastgeber stachen Odiase (18 Punkte, 10 Rebounds) und Heidegger (16 Zähler, 7 Assists) heraus.  „Ich glaube die Jungs können mit mehr als erhobenem Hauptes heimfahren. In den letzten drei bis vier Minuten sind uns zu viele von den einfachen Punkten wieder rausgekullert, wo wir eigentlich gute Chancen hatten, mit Tip-ins direkt in Korbnähe zu scoren. Das sind die Punkte, die bei einer Drei-Punkte-Niederlage fehlen. Ansonsten hat sich die Mannschaft sehr gut präsentiert, hat mit viel Aktivität und Tempo gespielt. Das sind alles Sachen, auf die wir sehr gut aufbauen können“, resümiert der sportliche Leiter Ingo Enskat und blickt damit auf das nächste Spiel am kommenden Samstag. Denn am 2. Oktober geht es für die Zauberer bereits weiter, wenn die HAKRO Merlins Crailsheim ihr MagentaSport BBL-Pokal-Achtelfinale bestreiten. Zu Gast beim dritten Spiel innerhalb von einer Woche sind dann die MHP RIESEN aus Ludwigsburg.

Stimme zum Spiel:

Sebastian Gleim: „Gratulation an Mladen und sein Team zu dem Sieg hier in Oldenburg. Ich denke wir hatten große Chancen das Spiel zu gewinnen, deswegen fahren wir jetzt nicht glücklich nach Hause. Wir haben die ein, zwei Finishes mehr, die wir brauchen, um dieses Spiel zu gewinnen, nicht gemacht. Oldenburg hat sie gemacht. Zudem war unsere Ballbewegung am Ende des Spiels nicht so wie wir uns das vorstellen. Deswegen fahren wir mit einem gemischten Gefühl nach Hause. Wir sind dennoch sehr stolz auf unseren Fight mit unserer kleinen Rotation und darauf, dass wir dennoch eine Chance hatten, dieses Spiel zu gewinnen.“

Punkteverteilung

Shorts II (15 Pkt/3 Reb/5 Ass/3 Stl), Lewis (23 Pkt/3 Reb), Stuckey (19 Pkt/1 Reb/1 Stl), Harris (10 Pkt/7 Reb/1 Ass), Bleck (4 Pkt/6 Reb/1 Ass/1 Stl), Kindzeka, D. Kovačević (2 Pkt), Radosavljevic (2 Pkt/4 Reb/5 Ass), Aririguzoh (4 Pkt/4 Reb/1 Ass)

Viertelergebnisse: 17:25 | 26:15 | 25:25 | 14:14

Teamvergleich  

 

EWE Baskets
Oldenburg

HAKRO Merlins

Rebounds

35

30

Assists

20

13

Turnover

11

10

Wurfquoten

Field Goals

50% (33/66)

48% (29/60)

Dreier

39% (11/28)

44% (8/18)

Freiwürfe

45% (5/11)

87% (13/15)

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Tabelle

  1. Brose Bamberg08
  2. MLP Academics Heidelberg08
  3. FC Bayern München06
  4. BG Göttingen06
  5. MHP RIESEN Ludwigsburg06
  6. Telekom Baskets Bonn06
  7. ratiopharm ulm06
  8. NINERS Chemnitz06
  9. SYNTAINICS MBC06
  10. Hamburg Towers06
  11. ALBA BERLIN04
  12. JobStairs GIESSEN 46ers04
  13.   HAKRO Merlins Crailsheim04  
  14. Basketball Löwen Braunschweig04
  15. medi bayreuth02
  16. s.Oliver Würzburg02
  17. EWE Baskets Oldenburg02
  18. FRAPORT SKYLINERS00