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Nach der zweiwöchigen Länderspielpause wollten die HAKRO Merlins Crailsheim den Schwung von den letzten beiden Siegen gegen Norrköping und Weißenfels mit in die Messe Chemnitz nehmen und die Erfolgsserie gegen die Sachsen ausbauen. Im Eröffnungsspiel des 7. Spieltages in der easyCredit BBL liefen die Gäste einem deutlichen Rückstand aus dem ersten Viertel hinterher und mussten sich besonders aufgrund einer zu löchrigen Defensive mit 94:106 geschlagen geben. Topscorer im Merlins-Dress wurde Otis Livingston II mit 17 Punkten.

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Foto: Jan Stimpel - JSpictures

Chemnitz, 18.11.2022. Mit drei Siegen aus den letzten vier Pflichtspielen wurden die HAKRO Merlins aufgrund der Länderspielpause in ihrem Run gestoppt. Fahrt wollten sie am Freitagabend gegen die NINERS Chemnitz wieder aufnehmen, die genau wie die Hohenloher bislang zwei Saisonsiege im deutschen Oberhaus einfahren konnten. Headcoach Sebastian Gleim, der nach auskurierter Coronainfektion wieder an der Seitenlinie stand, konnte aus dem vollen personellen Kader schöpfen. Als Starting-Five schickte er Maxhuni, Lewis, Vrcic, Stephens und Radosavljevic auf das sächsische Parkett.

Die Gastgeber fanden den besseren Start in die Partie und führten nach dreieinhalb Minuten bereits mit 9:0. Nach dem And-One vom Chemnitzer Jonas Richter nahm Sebastian Gleim die frühe erste Auszeit. Arunas Mikalauskas war es dann, der nach vier Minuten die ersten Crailsheimer Zähler auf das Scoreboard brachte. Die Hausherren ließen sich dadurch allerdings nicht aus dem Konzept bringen und erhöhten auf 17:2. Nach einigen Fehlwürfen konnte Maurice Stuckey denn Bann von jenseits der Dreierlinie brechen. Dieser foulte dann jedoch den gut aufgelegten NINER Susinskas, der an der Freiwurflinie seine Punkte acht und neun machte. Boggy versenkte mit der Sirene einen Korbleger und stellte nach den ersten zehn Minuten auf 36:19.

Bruno Vrcic eröffnete das zweite Viertel per Floater und fand anschließend Fabi Bleck frei unter dem Korb. Die in rot gekleideten Chemnitzer fanden jedoch erneut die Antwort und gaben durch zwei Dreier Sebastian Gleim Grund genug für das nächste Timeout. Nach einem erfolgreichen Vrcic-Dreier konterte wieder Richter mit einem And-One (47:28, 13. Min.). Edon Maxhuni traf in der letzten Minute vor der Halbzeit von Downtown, doch aufgrund einer verschlafenen Defensivleistung gingen die Crailsheimer mit einem 61:42-Rückstand in die Kabinen.

Wieder waren es die Sachsen, die nach dem Seitenwechsel aufmerksamer auf das Feld zurückkamen. Mit fünf Zählern in Folge zwang NINERS-Rückkehrer Wes Clark Sebastian Gleim zur frühen Auszeit. Mitte des dritten Viertels zeigte dann Arunas Mikalauskas Gegenwehr und verkürzte auf 79:55. Die Löcher in der Defensive machten es den Chemnitzern immer wieder zu leicht, um einfache Punkte zu erzielen. Mit einem 85:64 ging es in den letzten Spielabschnitt.

Otis Livingston II eröffnete mit einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf und Spielmacherkollege Edon Maxhuni legte per Korbleger nach. Doch wieder fanden die Hausherren die passende Antwort – Susinskas stellte mit einem And-One auf 90:69 (33. Min.). Trotz eines deutlichen Rückstandes ließen die Crailsheimer ihre Köpfe nicht hängen und verkürzten durch Livingston auf 16 Punkte. Auch Jaren Lewis drehte in den letzten Minuten noch einmal auf. Am Ende mussten sich die Hohenloher mit 94:106 geschlagen geben.

Am Dienstag geht es für den Merlins-Tross bereits auf die Reise gen Rumänien. Dort steht am Mittwochabend (19 Uhr) bei Craiova das nächste wichtige Spiel im FIBA Europe Cup an. Drei Tage später empfangen die Zauberer dann die Veolia Towers Hamburg in der Stierkampfarena.

Stimme zum Spiel

Sebastian Gleim: „Gratulation an die NINERS Chemnitz und Coach Rodrigo. Wir wissen, dass sie gut Basketball spielen, dass sie heimstark sind und vor der Länderspielpause einen guten Lauf hatten. Unser Ziel war es physisch zu spielen, weil wir wussten, wenn wir das nicht umsetzen, sie das ausnutzen werden. Das war der ausschlaggebende Punkt, vor allem im ersten Viertel. Offensiv hatten wir immer wieder gute Aktionen, aber die Transition-Defense und Pick-And-Roll-Defense war nicht physisch genug, um hier heute etwas mitzunehmen. Wir sind in der Situation, dass wir alle positiven Dinge ergreifen müssen, und das waren die offensiven Momente, die wir hatten. Ab Sonntag bauen wir uns neu auf und dann geht es nach Rumänien um bereit zu sein.“

Scouting

Viertelergebnisse: 36:19 I 25:23 I 24:22 I 21:30

 

NINERS Chemnitz

HAKRO Merlins

Rebounds

33

34

Assists

27

19

Turnover

10

13

Wurfquoten

Field Goals

55% (34/62)

50% (35/70)

Dreier

48% (12/25)

44% (14/32)

Freiwürfe

79% (26/33)

53% (10/19)

#

Merlin

Punkte

Rebounds

Assists

Steals

Blocks

Turnover

Minuten

0

Mikalauskas

15

4

2

   

2

21:21

1

Lewis

9

7

3

1

 

2

32:08

2

Stephens

2

4

   

1

 

11:36

3

Stuckey

13

       

2

19:24

4

Baggette

           

DNP

5

Maxhuni

15

 

3

1

 

2

24:03

7

Livingston II

17

6

8

2

 

1

25:59

9

Bleck

10

4

2

1

   

25:18

11

Kindzeka

 

1

       

3:34

13

Vrcic

11

1

1

   

2

16:20

15

Boggy

2

1

 

1

 

2

13:19

33

Midtgaard

 

2

       

6:58

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Tabelle

  1. FC Bayern München16
  2. Telekom Baskets Bonn14
  3. ALBA BERLIN14
  4. MHP RIESEN Ludwigsburg12
  5. EWE Baskets Oldenburg12
  6. NINERS Chemnitz08
  7. BG Göttingen08
  8. Veolia Towers Hamburg08
  9. ROSTOCK SEAWOLVES08
  10. ratiopharm ulm06
  11.   HAKRO Merlins Crailsheim06  
  12. Würzburg Baskets06
  13. Brose Bamberg06
  14. MLP Academics Heidelberg06
  15. Basketball Löwen Braunschweig04
  16. SYNTAINICS MBC04
  17. medi bayreuth04
  18. FRAPORT SKYLINERS02