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Crunchtime-Atmosphäre und anschließend Feierstimmung wie zu besten „Hakro-Hölle“-Zeiten: Die Crailsheim Merlins II setzten sich am Samstag mit einem starken Schlussviertel mit 98:87 gegen die SG Mannheim durch. Die Meisterschaft ist den Zauberern nun kaum noch zu nehmen.

MerlinsII Mannheim Jubel web

Crailsheim, 13.03.2017. „Am Ende kackt die Ente“ lautet eines der berühmtesten Zitate aus dem Mund von Kult-Kommentator Frank Buschmann. Wieder einmal bewahrheitete sich diese Floskel im Bezug auf das Heimspiel der Crailsheim Merlins II gegen die SG Mannheim in der Regionalliga Baden-Württemberg. Im Spitzenspiel hatten die Gäste lange Zeit die Nase vorne. Damit wahrten sie ihre Chancen, kurz vor Ende der Saison wieder an Crailsheim vorbeizuziehen. Doch die Kurpfälzer schafften es nicht, die Offensivstärke der Merlins bis zum Schluss in Schach zu halten, sodass die Crailsheimer einen großen Schritt in Richtung des Wiederaufstiegs in die 1. Regionalliga machten.

Hochmotiviert gingen die Zauberer in die Partie vor rund 400 Zuschauern in der HAKRO Arena, in der sich auch eine lautstarke Fan-Delegation aus Mannheim eingefunden hatte. Das beflügelte auch das Mannheimer Team, sodass sich von Beginn an genau der Krimi entwickelte, den man sich von der Brisanz der Begegnung erwarten durfte. Im Duell der besten Offensive gegen die stärkste Verteidigung schien sich die Partie beim Stand von 26:28 nach dem ersten Viertel trotz des Rückstandes eher nach dem Geschmack der Hausherren zu entwickeln. Dennoch war es der Tabellenzweite, der zunächst den Ton angab – auch auf den Rängen. Dem späteren Spielverlauf scheinbar vorgreifend, kamen aber auch die heimischen Fans immer besser in Fahrt. Zwar ging es mit einem 47:52-Rückstand für die Gastgeber in die Kabinen, aber die Merlins nahmen die Atmosphäre spürbar auf und konnten im dritten Viertel die Führung zurückerobern. Der fast schon letzte Hoffnungsschimmer für die Gäste war das knappe 71:72 vor dem Schlussviertel zu ihren Gunsten. Denn nun waren es endgültig die Merlins, die das Heft in die Hand nahmen. Angeführt von Dalibor Cevriz und Karl Moore, die sowohl Verantwortung im Scoring übernahmen als auch das heimische Publikum bei jeder Gelegenheit zur Unterstützung pushten. Punkt um Punkt zogen die Crailsheim Merlins davon und als die Gäste bereits die Köpfe hängen liessen, netzte Harald Debelka den Dreier zum 98:87-Endstand ein, der gleichzeitig sogar noch den direkten Vergleich zwischen beiden Teams zugunsten der Merlins entschied.

Belohnung für eine gute Entwicklung

„Ich freue mich sehr, dass sich die Jungs für eine tolle Zeit seit der Hinspielniederlage in Mannheim belohnen konnten. Wir sind als Team seither noch enger zusammengerückt, haben die personellen Ausfälle gut weggesteckt“, so Merlins-Coach Kai Buchmann, der auch dem Gegner Respekt zollt. „Mannheim ist eine bestens gecoachte Mannschaft, die eine sehr starke Saison spielt und dies vor allem ihrer Ausgeglichenheit und Tiefe zu verdanken hat. Das hat man auch in diesem Spiel am Scoring gesehen.“ Der Crailsheimer Trainer sei entsprechend glücklich darüber, dass seine Mannschaft in diesem an Dramatik nicht zu überbietenden Spiel die Oberhand behalten konnte und in der Drucksituation die Partie positiv gestalten konnte.

Damit sind die Zauberer nun sozusagen nur noch einen halben Sieg von der Meisterschaft entfernt – bei noch drei ausstehenden Spielen hat man zwei Siege Vorsprung auf Mannheim sowie den direkten Vergleich auf der Habenseite. Idealerweise will man aber natürlich schon am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen die Zweite der Kirchheim Knights den Deckel drauf machen.

Statistik

Für die Merlins spielten: Cevriz (17 Pkt), Debelka (3), Haufs (12), Herold (14), Hofmann, Ludwig, Moore (30), Rimkus (4), Seidl, Sivorotka (10), Vasovic, Wells (8)

Score (Quelle: www.basketball-bund.net)

Tabelle (Quelle: www.basketball-bund.net)

 

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1. Regionalliga Südwest

1. Spieltag

MTV Stuttgart vs HAKRO Merlins 2 71:84
Tübingen vs Mannheim 73:70
Ludwigsburg vs Elchingen 83:99

1. Regionalliga Südwest

Tabelle

Platz Team Sp Pkt
1 Elchingen 1 2
2 HAKRO Merlins 2 1 2
3 Tübingen 1 2
4 Ulm 0 0
5 Fellbach 0 0
6 Mannheim 1 0
7 Stuttgart 1 0
8 Ludwigsburg 1 0
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