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Was für ein Wochenende für die Crailsheimer Basketballer und ihre Anhänger. Am Samstagnachmittag schlugen die HAKRO Merlins den Halbfinalkontrahenten aus Braunschweig und machten die Sensation einmal mehr in der laufenden Spielzeit perfekt. Jetzt waren die Zauberer nur noch einen Sieg, vier Mal zehn Minuten vom deutschen Pokalsieg entfernt. Berlin war in Blau-Weiß verzaubert. Die knapp 400 mitgereisten Anhänger pushten ihre Mannschaft, wo es nur ging. Jetzt konnten sie Zeugen werden, wie die Hohenloher ein weiteres unvergessliches Kapitel ihrer Vereinsgeschichte schrieben. Und die Zauberer erwischten einen fulminanten Start, führten im ersten Viertel mit zwischenzeitlich neun Punkten. Ihren Vorsprung hielten sie bis in die Halbzeit. Doch im dritten Viertel drehten die Albatrosse auf und erarbeiteten sich einen Vorsprung, den sie trotz starker Gegenwehr der HAKRO Merlins bis zum Ende halten konnten. Nach dem 76:86 feiert ALBA BERLIN den elften Pokalsieg, die Crailsheimer werden Vize-Pokalsieger. Topscorer der Partie wurde, wie bereits im Halbfinale zuvor, der überragende TJ Shorts. Der Point Guard kam auf 30 Zähler.

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Berlin, 20.02.2022. Auch ins TOP FOUR Finale des MAGENTA SPORT BBL Pokals gingen die HAKRO Merlins mit einem vollständigen Kader. Beim 85:79-Erfolg über die Basketball Löwen Braunschweig verletzte sich kein Merlin und alle waren heiß, brannten auf das Spiel in der Mercedes-Benz Arena. Als Starting Five begannen wie bereits im Halbfinale Point Guard TJ Shorts, Jaren Lewis, Scharfschütze Maurice Stuckey, Kapitän Fabian Bleck und Big Man Bogdan Radosavljevic auf dem Parkett. Der Sprungball ging an die Albatrosse, doch Sikma vergab die erste Chance. Crailsheims TJ Shorts eröffnete die Partie im Gegenzug aus der Halbdistanz und brachte die Gäste erstmals in Führung. Jaren Lewis und erneut MVP-Kandidat Shorts legten kurz darauf nach und sorgten für eine frühe 7:0-Führung. Auf beiden Seiten war ab der ersten Sekunde Feuer im Spiel. Berlins Sikma verkürzte zwischenzeitlich zum 9:2, doch Moe Stuckey verwandelte seinen Zusatzfreiwurf nach Foul von Jaleen Smith und legte nur wenige Sekunden von Downtown nach (13:4). Die HAKRO Merlins führten bereits nach gut drei Minuten mit neun Punkten im deutschen Pokalfinale und zwangen ALBA zur ersten Auszeit. Aus dieser heraus verkürzten Lo und Lammers den Rückstand auf vier Punkte. Doch anders als noch gegen Braunschweig schienen die Zauberer ab der ersten Sekunde hellwach zu sein. Doch die Berliner arbeiteten sich in die Partie. Nach einem weiteren Lay-up von Smith ging auch Merlins Headcoach Sebastian Gleim ins erste Time-out. Kurz vor Ende des ersten Durchlaufs zeigte Boggy, warum er für die Zauberer so wichtig ist. Erst sammelte der 2,14 Meter Mann drei Punkte von Downtown, im direkten Gegenangriff der Albatrosse holt er einen wichtigen defensiven Rebound. Damit ging das erste Viertel mit einer 22:15-Führung für die HAKRO Merlins zu Ende.

Auch im zweiten Durchgang netzten zuerst die HAKRO Merlins ein. Erst verwandelte Radosavljevic einen Zweipunktetreffer, anschließend war Stuckey dreifach erfolgreich von der Freiwurflinie (27:15). Doch die Crailsheimer mussten hellwach bleiben, denn die Albatrosse zeigten nicht zuletzt im zweiten Halbfinale gegen Chemnitz, wie schnell sie den Spielverlauf drehen können. Dennoch waren die Zauberer in dieser starken Phase die spielbestimmende Mannschaft. Elias Lasisi und Bogdan Radosavljevic hielten durch ihre Treffer den Big City Club auf Abstand (35:21). Der zwischenzeitliche 16-Punktenvorsprung schmolz nach zwei Dreipunktetreffern durch Delow und Smith, doch nach einer weiteren Auszeit verhinderte Sebastian Gleim, der gewohnt engagiert an der Seite mitkämpfte, dass der Gegner in einen Lauf kam. Doch nach zwei verwandelten Freiwürfen von Berlins Lo, der anschließend nochmal von Downtown nachlegte, betrug der Abstand nur noch fünf Punkte. Damit gingen die HAKRO Merlins in der Pokalfinalbegegnung beim 43:39-Halbzeitstand in die Kabine. Was für ein Auftritt der Zauberer bis hierhin, was ein unglaublicher Support ihrer Anhänger. Topscorer aus dem Braunschweig-Spiel Shorts erzielte in der ersten Hälfte bereits 17 Punkte und zeigte sich einmal mehr in überragender Verfassung.

Die Albatrosse kamen mit mächtig Schwung aus der Halbzeit und glichen in wenigen Sekunden zum 43:43 aus. Doch auch die HAKRO Merlins fackelten nicht lange und nahmen die Geschwindigkeit an. Boggy und Stuckey stellten eine erneute Fünfpunkteführung her. Erneut gingen die Hausherren in die Auszeit, aus der heraus Mattisseck zum 50:50 ausglich.  Nach einer schönen Kombination landete das orangene Leder bei Harris, der weitere Punkte für die Crailsheimer sammelte. Nach einem verwandelte Dreier von Smith ging ALBA BERLIN erstmals im Finalspiel des BBL-Pokals in Führung (52:53). Lasisi glich kurz darauf aus, doch die Hauptstädter hatten das Spielgeschehen an sich gerissen und bauten den Vorsprung auf fünf Punkte aus. Nach über drei Minuten ohne Korberfolg erlöste Shorts die Crailsheimer, Berlins Thiemann beendete das vorletzte Viertel, das mit 58:64 endete.

Jetzt zählte es. Sechs Punkte mussten die HAKRO Merlins im finalen Viertel gut machen, um nochmal an die Albatrosse ranzukommen. Boggy verkürzte den Abstand auf vier Zähler. Nachdem ALBA erneut traf, gingen die Crailsheimer in eine weitere Auszeit. Doch die Hausherren drückten dem Spiel ihren Stempel auf, kombinierten sich stark durch die Defensive der Zauberer. Tamir Blatt netzte zur 70:60-Führung ein. Erneut hatten die Hohenloher eine enorme Ladehemmung, haderten teilweise mit den Entscheidungen der Referees. Mit einem 14-Punkterückstand gingen sie in die Crunchtime, doch die Leichtigkeit und Überlegenheit aus der ersten Halbzeit schienen schlagartig verschwunden. Shorts und Lasisi beendeten die erneut minutenlange Durststrecke, Lewis verwandelte zum 67:74 und schöpfte somit nochmals Hoffnung in den letzten Spielminuten. Noch war nichts entschieden. Was für eine Gänsehautatmosphäre in der Mercedes-Benz Arena, welch Spannung im BBL-Pokalfinale. TJ Shorts fuhr anderthalb Minuten vor Schluss einen And-one und sorgte mit seinem verwandelten Zusatzfreiwurf für das 76:79. Doch Berlins Lo baute die Führung von Downtown erneut aus. Eine letzte Auszeit der Merlins, einmal alle letzten Kräfte sammeln und nochmal eine Minute lang alles geben. Die HAKRO Merlins holten alles aus sich raus, doch die Berliner waren es, die die Partie mit zwei Freiwurftreffern von Lo beendeten. Die Crailsheimer Basketballprofis unterlagen den Albatrossen mit 76:86. Doch was für ein Auftritt der Zauberer, TJ Shorts wurde mit 30 Punkten unangefochtener Topscorer der Partie, verlangte sich selbst, wie alle anderen Merlins ebenfalls, alles ab.

Nach einem kräftezehrenden Wochenende, bei dem ein weiteres magisches Kapitel der einzigartigen Vereinshistorie geschrieben wurde, dürfen die Zauberer in der Länderspielpause durchschnaufen. Weiter geht es am 05. März mit einem BBL-Auswärtsspiel bei den Telekom Baskets Bonn und Ex-Coach Tuomas Iisalo.

 

Stimme zum Spiel:

Sebastian Gleim: „Gratulation an ALBA BERLIN zum Pokalsieg. Ich denke, dass wir unser Championship-Spiel geliefert haben. Wir haben unseren Gameplan verfolgt, hatten ein schwieriges drittes und viertes Viertel mit ein paar zu schwierigen Würfen, die nicht gefallen sind, ein paar Fouls, die uns nicht geholfen haben. Aber ich bin sehr stolz, weil ich denke, dass wir unser Spiel geliefert haben.“

Punkteverteilung

Shorts II (30 Pkt/5 Reb/4 Ass/4 Stl), Lewis (6 Pkt/1 Reb), Stuckey (14 Pkt/3 Reb/1 Ass), Lasisi (7 Pkt/1 Reb/1 Ass/1 Stl/1 Blk), Harris (4 Pkt/1 Reb/2 Ass), Bleck (4 Pkt/5 Reb/3 Ass), Kindzeka, D. Kovačević (2 Pkt/2 Reb), Radosavljevic (9 Pkt/9 Reb/1 Ass/1 Stl/1 Blk), Gudmundsson, Aririguzoh (1 Reb)

Viertelergebnisse: 22:15 | 21:24 | 15:25 | 18:22

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

ALBA BERLIN

Rebounds

35

40

Assists

12

18

Turnover

10

9

Wurfquoten

Field Goals

44% (28/64)

44% (28/63)

Dreier

25% (6/24)

37% (10/27)

Freiwürfe

88% (14/16)

77% (20/26)

 

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Tabelle

  1. ALBA BERLIN54
  2. Telekom Baskets Bonn52
  3. FC Bayern München50
  4. MHP RIESEN Ludwigsburg46
  5. ratiopharm ulm44
  6. NINERS Chemnitz44
  7. Hamburg Towers38
  8. Brose Bamberg36
  9.   HAKRO Merlins Crailsheim34  
  10. BG Göttingen32
  11. EWE Baskets Oldenburg28
  12. s.Oliver Würzburg28
  13. Basketball Löwen Braunschweig24
  14. medi bayreuth22
  15. MLP Academics Heidelberg22
  16. SYNTAINICS MBC22
  17. FRAPORT SKYLINERS18
  18. JobStairs GIESSEN 46ers16